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sül>ren lassen. '.'l»> Pferdezucht glaubt mau, (5'5 sei endlich noch eriviilint, das; man mich in ivenigsieno solange nicht die Ursache deo Tterbeno Atatvame beniiiltt ist, ju»ge Vente zu brauchbaren erkannt ist, verzichten zu müsse». .cmndwertern uud speziell (Gärtnern berauznbilden.
Schließlich meldet der letzte Jahresbericht 1900/01 die Gründung einer Enropäerstativn in ))endi. Der Gründung dieser Station dürfte über kurz oder laug die Einziehung der beiden wissenschaftlichen Stationen in Mangu und Sokvd« folgen, die allerdings einen bedeutenden Kostenausivaud erfordern.
X. Verkehrs-, Handels- und PostVerhältnisse
Eine Hauptausgabe haben svivvhl Gouvernement wie Statioueu iu der Verbesserung der Berkehrsverhältirisse geseheu, nin einerseits Händlern und Karawanen den Zugang zu Markt- und Küstenplätzen zu erleichtern/andererseits den Europäern, anch der Truppe, bequemere Reise- beziehungsweise Morsch- gelegeuheit zu schaffen. Solche Verbesserungen bezieheu fich auf die Abschaffung willkürlich eingeforderter Markt- nnd Wegeabgaben, Sicherung gegen Wege- lagerei und Straßenraub, Einrichtung von Brnnnen, Quartierplätzen, Sougv- und Viehplätzeu für die eingeborenen Händler, von Rasthäusern für die Europäer, Anlage von Fähren und Brückeu, fowie Ausbau der uorhaudeuen uud Schaffung neuer Wege.
Da die Nenanlage von Pertelir^ivegen seine ganz besonderen Schwierigkeiten >>at, so ivar ec>
den tominend im deutschen Gebiet in Zansane- Äiangn ei». Bon liier ans zieht nach Züden eine Ztrasze über Aendi und Bimbila nach ^!rat>>i, sowie eine zweite iiber Bassari am Westabhauge des Gebirges durch Bo über Paua, üldnmase nnd Tutntpene nach äiratist oder mit Umgeliung
vo» ^iratist nach ^ipando,- von letzterer trennt sich in Nassari eine östlich des Gebirges iiber
Im Osten betritt eine' andere grosze Aara-
«^iebier, um in südlicher Nichtnng über Tsl)anlsliv,
wegen gibt es eine Anzahl O.nerronten, so von Tshautsbo nach Bassari oder ,vasüu, oder aus Auuaua uud Pessi nach Westen.
Um NUN den ans diesen großen Knrawaueurouteu in Kratni, Kpaudo beziehuugsiveise Atakpame eintreffenden Händlern die Wege zur deutschen >tliste zn erleichtern, hat man sich zuerst dem Ausbau derselben gewidmet. So ist im westlichen Gebiet die Misahöhestrnße entstanden. Diese geht von Lome über Akepe, Noöpe, Keve, Tove, Gbin, Assahuu, Klonn, Agvme- Palime nach Misahvhe. Bon hier aus erstrebt die Fortsetzung Kpaudv und Kratni. Man erreicht jetzt auf dieser Straße durch Relaispvst die Beförderung vvu Briefen von Lome nach Misahvhe — 130 Km — in zwei Tagen, vvn Lome nach Kratni — 260 Km — in vier bis fünf Tagen. Diese Misahvhe- straße hat im niedrigen Borlmid besonders dnrch die Überschwenunnngen der Flüsse während der Regenzeit Schlvierigkeiten gemacht uud macht deren immer neue, denu gar zn vst werden die ausgeschütteten Däwme zerrissen, die gebauten Brückeu zerstört uud weggeschwemmt. Eiue besvuders ungünstige Strecke ist die zwischen Tove nnd Gbin, wo innerhalb eines Tagenunsches ein halbes Dutzend in der Regenzeit unpassierbarer Wasserlttuse die Straße kreuzen. Hier mußteu Brückeu gebaut werden, vvn denen einige 120 m lang sind. Schvn die Heraubriuguug des nötigen Banholzes bereitet Schlvierigkeiten, denn anßer dem svgenannten Legbahvlz hat sich bisher keines sest, sänlnis- nnd termitensicher genug gezeigt. Durch die Polizeitruppe siud au der Straße au deu stellen, ivv geivöhulich die Eurvpäer zu rasten pslegen, ^iasthäuser