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Das überseeische Deutschland : die deutschen Kolonien in Wort und Bild / nach dem neuesten Stand der Kenntnis bearb. von Hutter ...
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Hans dient nicht »nr den Weinen ans Togo, son­dern innliiit auch solche ans den ^>att>öargetnelen ans, ja ivird von diese» letzteren sogar gern i»

^a',a>elt. Außerdem gjtu es in >!leiu-Pvpv eine Politliuit, ein ärftlirlies Vaboralorinni nnd ein ^vdnltionslians, t>ei Vorne eine Isolierbaracke siir

grissenesj ^irantenbans siir die tLinget'oreneu. Für ^!>ein-Pvvv, Vorne und deren Umgebung ist Imvs-

zivaug eingeführt,- anfterdem ivird Vn»>vl>e an die .^nlandnationen at'gegeven, wo die ^mvfnng in sachgemäfter Weise ausgefülirt ivird. '.'lls >veile>e lnigieiiisclie Maftnabme» s>il>ren ivir no>l> an die regelmäftigen «>iesnndheitsvisitationen für Tol-

önenllichen Brunnen, soivie die Berordnnnge»

siliailen, >it>er Bermindernng und Betämpsnng der ,venersgefal>r.

VII. Die Europäer und ihre Hnuptwohuplntze

Die Anzahl der im (Gebiet >iusttssiqeu Eurlmiier betrug um Tchlusse deo Berichtojulireo 1900/1901 137) dumm Beumte 1«;, ^lissilmouligehdrige 38, .^iiufleute 30, Pstauzer 0) der Nlitimmlitttt nach finden sich unter den 137 Weißeu 120 Deutsche und 11 Auoläuder.

Unter den 137 Möpsen defmiden sich 1 >!iud und 1!» ^-rliueu, davvu waren 8 Eliesrmien, 9 ^lissiviioschivesteru nnd 2 Pfle.qeschivesteru.

Die lveiste Bem'lkernm'i, verteilte sich solgendernuisten: ^ome 56, Klein- Popo 21, je 7 ivliren ausiissiq iu Amedjm'lie und Ho, je ö in Adjidv, Tnfie <Agnj, je 3 iu Sede, .^ipeme, Pvrtv-Tegurv, je 2 iu Misl-chvhe, Palime, Wumue, Kete-.^rntui, Tvkvdv, Tunsune - Nningu, je 1 iu Alunmkive, Tvpli, .^mindo, Akmifo, Kete, Bnssari, Aendi.

>!lein-Povv liegt in ivesl-östlicher ?)lnsdeh-

digen Randstreifen zivisäieinVieer nnd Vagnne. Vängs der Ufer verläuft je eine einseilig bebanle -lm breite

strafte. Man dnrchsilireitel die etiva ^! Ivin tauge 2ee- strafte vom westlich gelegenen Nachligal-^lranten- lians biS zum östlich gelegene» Hanse des '.'lil>

ist ein stattlicher, massiver, zweistöckiger Van niit

den anderen, läugs der Teettrafte siä, l>iuzieheudeu Enropäerhänseru ebenso der Fall ist einen herr­lichen Blick ans das brandende Meer und den volle» Genus; der köstlichen Teebrise bat. Nach Osten schreitend gelangt man zu dem grossen <^e^ bände derWeslenanischen Methodistenmisnon. Nas­als iveithin sichtlnire Vaudmarte dienen ivird. Ter

eines prosten (5iitgebvreueudorses jetzt bereits be­deutend beeinträchtigt ivird dnräi eine grosse ^An­zahl ivoblliabenden Tchwarzeu gehörender nen-

liänser. denselben alimen die Eingeborenen

Beranda versebene Däuser liegen nun inmitten der Hätten nnd Gehöfte. Qner durch diese-'- ^l.eger-

schmale ^eröindnngsstraften. 'üi gesnndl>eitlitt>er dazu eine Anzähl von Gehöften beseitigt und siir

geborenenviertels, im östlichen Teile der Ttadl,

den Piel v rsllien mit scliönenolosunlnieu l>eslan- dene» Fattoreilios abschließende Mauer, und jen­seits Als aber die:>iänme"den Bediirfnissen niäit mehr genügten und um iiberliauvl dem öetänden-

naäi dem stillen Zebevi verlegt. Noch weiter zieht sich die Teeslrafte bio zn dem stattlichen Enrvpäerhanse deo ivvlilliabende» iLingebvrrnen Aitö ?ljavv». Längs der Strafte befinden sich vor dem Stadtteil der Eingeborenen und vor de»

der .«iianftenle. Äiel>rere linndert Meter änlich von den letzten Häusern ftt der schmale Nelirnngo- sireiseu von einer Tenle durchsetzt, ivelche die