Mozainbique Co.
319
Fontesvilla am Pungwe.
des antiken Sofala, welches weiter im Süden liegt, eingenommen, den es auch behaupten wird.
Beira ist der Sitz des portugiesischen Gouvernements von Sofala und demnach voll von portugiesischen Beamten. Indes ist das englische Element sehr stark vertreten, da es gleichzeitig der Ausgangspunkt der Beira-Mashonaland-Eisenbahn ist, eines englischen Unternehmens mit einer sehr selbständigen Konzession. Diese Bahn überschreitet 40 englische Meilen von Beira, bei Fontesvilla, den Pungwe, um sich alsdann über Bamboo-creek und Chimoio, wie wir gesehen haben, in das Bergland von Manica zu wenden. Ihre Bedeutung wird sich erst voll entwickeln, wenn die von mir vorgeschlagenen Abzweigungen in's obere Sabithal und in Macombe's Land ausgeführt sein werden.
So liberal im allgemeinen die Minenverwaltung in Manica- Iand unter der Leitung des weitsichtigen Cäptain D'Andrade ist, so zopfig ist in mancherlei Beziehung die allgemeine Administration der Mozambique Co. in Beira, welche sich sehr unvorteilhaft von den in Macequece vertretenen Anschauungen abhebt. Hier hat sich ein richtiger Bureau- kratismus eingenistet, welcher denkt, das Land gehöre ihm. Es ist vornehmlich dieser Umstand, welcher das grosse Kapital abhält, in portugiesischen Gebieten sich anzulegen, und den Aufschwung des Landes verhindert. An dieser Stelle muss demnach die Reform einsetzen.