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9. Gegenwart und Zukunft des alten Ophir.
mehr oder weniger grösseren Fahrzeugen, zur Zeit auch portugiesische, englische oder deutsche Kriegsschiffe vor Anker. Da, wo. vor 10 Jahren ein paar Hütten standen, wohnen jetzt etwa 4000 Einwohner, darunter 1000 Europäer. Das Leben und Treiben in Beira ist ein sehr flottes, ja nach gewissen Richtungen hin frivoles. Der Ort hat alle Nachteile eines internationalen Hafenplatzes. Die Mozambique Co., welche hier ihr Gouvernement hat, thut manches in der Richtung von Strässenbau und anderen Verbesserungen. Iiier haben die Firmen Philippi & Co., deren Chef Herr Minck das deutsche
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Personenbeförderung in Beira.
Konsulat vertritt, Suter & Co., Manica Land Trading Co., Standard Bank of South Africa, The Bank of Africa, und andere, ihren Hauptsitz an der Küste. Eine einmal wöchentlich erscheinende Zeitung, die „Beira Post" vermittelt den Bewohnern die Nachrichten von der grossen Welt. Die Strassen selbst sind äusserst sandig und staubig, aber an den Seiten ist gute Asphaltpflasterung für Fussgänger, und der Personenverkehr sowie der Frachtverkehr wird auf einer originellen Art von „trollies" auf Schienengeleisen besorgt, was in den heissen Stunden des Tages in der glühenden Sonne zur Sommerzeit eine grosse Erleichterung ist. Hinterland. Beira ist in seiner Zukunft durchaus von der Entwicklung des Minengebietes im Hinterlande abhängig, also von Manicaland und Rhodesia. Aber zur Zeit hat es den Platz