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Im Goldland des Altertums : Forschungen zwischen Zambesi und Sabi / von Carl Peters. Mit ... Orig.-Ill. von Tennyson Cole
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Altägytische Einflüsse.

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war. Wie ich be­merkte, ist sie ent­standen durch den altägyptischen Prä­fix Sa = Land. Wir haben sie in dem Wort Sofala bis auf den heutigen Tag erhalten. Dies ist doch kaum anders zu erklären, als dass direkte ägyptische Beziehungen zu dem südafrikani­schen Goldland stattfanden, aus denen solche Agyp- tisierung des Na­mens hervorging. Theodore Bent (the ruined Cities of Ma­shonaland, p. 36 bis 37) erwähnt bereits,

dass die Kopf­stützen der Maka- langa eine bemer­kenswerte Ähnlich­keit zu den hölzer­nen Kopfstützen der alten Ägypter tragen, wie wir solche z. B. im Britischen Museum finden. Zum Beweis hierfür stellt er zwei Abbildungen neben einander. Ganz dieselbe Wahrnehmung habe auch ich 1899 in Misongwe gemacht. Nun hat auch diese Thatsache keine sehr starke Beweiskraft für unsere Frage, um so weniger, als ähnliche Kopfstützen über ganz Afrika gefunden werden. Immerhin thut sie dar, dass gemeinschaftliche Kunstfertigkeiten vom Nil bis über den Zambesi reichten.

Von unfraglich grösserer Tragweite ist die überraschende

Peters, Im Goldland des Altertums. 19

Buschmann-Gemälde mit ägyptischer Haar­tracht. (Nach Fairbridge.)

Buschmann- Gemälde.