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Im Goldland des Altertums : Forschungen zwischen Zambesi und Sabi / von Carl Peters. Mit ... Orig.-Ill. von Tennyson Cole
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Ophir-Sofala.

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Insiga-Ruine.

Verstümmelung aus Ophir entstanden ist." Ohne die Ein- schiebung des arabischen Afur wäre diese Ableitung etwas ge­zwungen. Ich kenne nun im Zambesi-Gebiet ein Fura: Inja- ka-Fura an der Lupata-Enge, ein anderes Inja-kafura gegen­über Tete, Fu-Fura am östlichen Abhang der Randberge des Gavaresi, Fura: identisch mit Berg Darwin in Ost-Mashona­land. Ich bin überzeugt, dass man solche Anklänge in Zam- besia noch mehr finden wird. Sie sind haften geblieben an ein­zelnen Punkten aus einer Epoche, wo das Gebiet für die Himy- ariten noch A. F. R., und noch nicht Sofala war.

Auf diese linguistischen Thatsachen würde ich wenig Ge­wicht legen ohne den gewaltigen Untergrund der Ruinen­massen und archäologischen Funde, auf welchen das Ge­bäude meiner Beweisführung ruht, wie auf einemrocher de bronze". Mit diesem zusammen aber sind sie endgiltig ent­scheidend. Ich sehe nicht ein, wie jemand noch wird zwei­feln können, dass das Ophir-Problem nunmehr seine wissen­schaftliche Lösung gefunden hat.

Fassen wir zusammen:

Es ist erwiesen, dass in Südafrika, seit tief in's zweite Abschiuss. Jahrtausend v, Chr. zurück eine himyaritische Kolonie be­stand, welche einen Umfang hatte von etwa 750,000 englische