Ophir-Sofala.
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Insiga-Ruine.
Verstümmelung aus Ophir entstanden ist." Ohne die Ein- schiebung des arabischen Afur wäre diese Ableitung etwas gezwungen. Ich kenne nun im Zambesi-Gebiet ein Fura: Inja- ka-Fura an der Lupata-Enge, ein anderes Inja-kafura gegenüber Tete, Fu-Fura am östlichen Abhang der Randberge des Gavaresi, Fura: identisch mit Berg Darwin in Ost-Mashonaland. Ich bin überzeugt, dass man solche Anklänge in Zam- besia noch mehr finden wird. Sie sind haften geblieben an einzelnen Punkten aus einer Epoche, wo das Gebiet für die Himy- ariten noch A. F. R., und noch nicht Sofala war.
Auf diese linguistischen Thatsachen würde ich wenig Gewicht legen ohne den gewaltigen Untergrund der Ruinenmassen und archäologischen Funde, auf welchen das Gebäude meiner Beweisführung ruht, wie auf einem „rocher de bronze". Mit diesem zusammen aber sind sie endgiltig entscheidend. Ich sehe nicht ein, wie jemand noch wird zweifeln können, dass das Ophir-Problem nunmehr seine wissenschaftliche Lösung gefunden hat.
Fassen wir zusammen:
Es ist erwiesen, dass in Südafrika, seit tief in's zweite Abschiuss. Jahrtausend v, Chr. zurück eine himyaritische Kolonie bestand, welche einen Umfang hatte von etwa 750,000 englische