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Südafrika, das Ziel der Ophirfahrten.
zwischen Zambesi und Sabi mit Mashonaland und Manika und wohl auch Madagaskar. Dies alles war den Egyptern, und den Egyptern allein, Pwnt oder Punt oder Pön-at.
Neben diesen semitischen Staatengründungen im Westen des Indischen Oceans hatten Arier ihre Herrschaft in Indien, in den Indus- und Gangesflussgebieten aufgerichtet, und auch nach dieser Seite hin fanden damals lebhafte Beziehungen von Arabien aus statt. Abschluss. So, in grossen Zügen, sah die Welt aus, in welche Juden und Sidonier mit ihren Goldflotten um's Jahr 1000 hineintraten. Nach welcher Seite sie »sich wendeten, das ist die lang umstrittene Frage. Wir werden sie beantworten müssen, indem wir in dem umschriebenen Gebiet uns nach urkundlichen Spuren von ihrer Anwesenheit umsehen. Mit anderen Worten, um feststellen zu können, woher Sabäer, Juden und Phöniker um's Jahr 1000 v. Chr. Geburt ihr Gold herholten, müssen wir Goldminen nachweisen, welche dieser Epoche deutlich angehören und charakteristische archäologische Merkmale von der Anwesenheit der drei beteiligten Nationen enthalten.
Wenn meine Leser mit mir einverstanden sind, dass der Besuch der Königin von Saba in Jerusalem in kausalem Zusammenhang mit den Goldexpeditionen der beiden verbündeten Könige stand, werden sie mit mir von vorn herein geneigt sein, anzunehmen, dass die Reise in ein Gebiet ging, welches zu den Dependenzen des Sabäerreiches gehörte. Es ist nicht anzunehmen, dass die Königin Bilkis ausser den Geschenken, welche sie Salomo persönlich brachte, und welche in den Königsannalen im Einzelnen aufgezählt werden, ihm auch noch das Gold der Ophir-Expeditionen direkt zum Geschenk machte. Denn sonst würde dies mitgeteilt sein. Aber vielleicht wies sie ihren Freund auf das Land hin, wo er sich selbst sein Gold suchen lassen könne, und sie gab ihm,
was wir heute eine Minen-Konzession nennen würden.
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, Etymologie ich werde im Folgenden darthun, dass das Ziel der Fiiram- v011 0phir ' Salomonischen Expedition nur das Sabäer-Gebiet zwischen Zambesi und Sabi gewesen sein kann.