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Im Goldland des Altertums : Forschungen zwischen Zambesi und Sabi / von Carl Peters. Mit ... Orig.-Ill. von Tennyson Cole
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Allgemeine Kennzeichen.

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von Leuten Hiram's spricht, kann dagegen nicht in's Ge­wicht fallen.

Sodann geben beide Stellen übereinstimmend, dass die Goldflotten Salomo's in drei Jahren einmal kamen, nicht etwa nur ein einziges Mal nach drei Jahren, sondern in einem regelmässigen Turnus. Wenn der Verfasser dies nicht hätte sagen wollen, würde er haben melden müssen, dass sie nach drei Jahren von ihrer Reise zurückkehrten, und damit gut. Aber er berichtet, dass sie immer in drei Jahren einmal wie­derkehrten. Das ist eine äusserst wichtige Thatsache für das Verständnis dieser ganzen Unternehmungen, mag sie nun be­deuten, dass die Schiffe einen regelmässigen Handelsweg in dieser Zeit erledigten, oder aber, dass sie von einem be­stimmten Gebiet nur alle drei Jahre die Erträgnisse nach Je­rusalem schafften. Die drei Jahre geben uns auch genü­gend Zeit, unser Ophir an einem entfernteren Gestade des In­dischen Oceans zu suchen. Wir fanden es vorhin schon un­wahrscheinlich, dass diese Schiffreisen nach Südarabien ge­führt haben, wohin, wie wir aus dem Besuch der Bilkis sehen, zu jener Zeit der begangene Handelsweg über Land führte. Jetzt fordert uns der Zeitraum von drei Jahren geradezu auf, unsere Blicke weiter schweifen zu lassen.

Als Fracht der Seefahrt werden neben Gold, Elfenbein, Ebenholz und Edelsteinen jetzt noch Silber, Affen und Tuk- khüm genannt. Mit dem Elfenbein werden wir jedenfalls deut­lich auf Afrika gewiesen. Die Tukkhiim sind umstritten. Nach den Einen (Ritter und Lassen) bedeuten sie Pfauen, meiner Ansicht nach sollen sie Perlhühner darstellen. In Elgumi am Oberen Nil heisst das Perlhuhn Tukka, und wenn die Römer das Perlhuhn mit Gallina Afra oder Ophir-Henne bezeich­neten, so weist dies immerhin auf einen Zusammenhang mit den Ophirfahrten hin, und macht es wahrscheinlich, dass als das Ophir-Geflügel das Perlhuhn bei den Karthagern und durch diese bei den Römern bekannt war.

Vor allem aber zwingen uns die letztaufgeführten Beleg­stellen jetzt bestimmt, zum Tharsis oder Tharshish-Problem Stellung zu nehmen.