Josaphat's Plan.
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zu Ezeon-Geber. Da weissagte Elieser, der Sohn Dodava's von Maresa wider Josaphat also: „Weil du dich mit Ahasja verbündet hast, reisst der Ewige deine Werke nieder." Und die Schiffe wurden zertrümmert und vermochten nicht nach Tarsis zu fahren."
Der Unterschied, dass in den Königsannalen von Tarsis- Schiffen, in der Chronika aber von einer Fahrt nach Tarsis die Rede ist, wird uns gleich beschäftigen. Aber auch im übrigen widersprechen sich beide Versionen wesentlich. In beiden zwar wird die Ophir-Flotte in Ezeon-Geber zertrümmert. In den Annalen, trotzdem Josaphat das Bündnis mit Ahab ablehnt, in der Chronika, weil er es eingegangen ist. Augenscheinlich bringt uns die Chronika eine tendenziöse spätere Bearbeitung" von der Hand eines orthodoxen Jehovahpriesters, der für den Misserfolg der Unternehmung nach einem mystischen Grund sucht, und ihn in dem Bündnis mit den Baal- Anbetern findet. Wir folgen der einfacheren Erzählung des Königsbuches.
Josaphat war der Urgrosssohn König Salomo's und regierte von 873—848. Es ist interessant, dass er noch einmal den Versuch machte, die Ophir-Politik aufzunehmen. Diese Unternehmungen, von David an gerechnet, füllen demnach die Epoche von etwa 1030—850 v. Chr. aus.
Die Idumäer, zu deren Gebiet Ezeon-Geber gehörte, waren alte Stammesfeinde der Israeliten. Sie waren bereits von Saul geschlagen und wurden endgiltig von König David unterworfen. Salomo errichtete zuerst Schiffswerften in diesem Hafen und benutzte ihn als Ausgangspunkt seiner überseeischen Unternehmungen im Bunde mit Hiram und, wie wir hinzufügen dürfen, im Einvernehmen mit den stammesverwandten Sabäern im Südosten von Arabien.
Eine Frage, welche im Hinblick auf Ezeon-Geber als Ausgangshafen für die Ophirfahrten sich erhebt, ist, wie Hiram, der König von Tyrus, die Schiffe, welche er Salomo schickte, dorthin bekommen hat. Doch wohl nicht über die Landenge von Suez! Keane widmet dieser Frage eine längere Betrachtung und führt dabei aus, dass Meneptat um 1366 v. Chr. mit Benutzung des Nildeltas einen Kanal von Bubastis (unweit des