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4. In Inyanga.
Unter dem Terrassen berg, an dem wir am Morgen des 7. August vorbeimarschierten, fanden wir eine derartige Menge von alten Steinwällen, dass der Durchmarsch länger als eine Stunde dauerte. In regelmässigen Reihen erstreckten sich die viereckigen und ringförmigen Mauern, ganze lange Strassen bildend. Wenn hier eine alte Befestigung bestanden hatte, so war der Punkt vorzüglich gewählt, denn er beherrschte den Zugang von Norden in das eigentliche mittlere Inyanga-Thal. Ziemlich an der nördlichen Seite der Ruinen fand ich einen Tempel, kreisrunden Bau, welcher augenscheinlich einen Tempel darstellte. Genau dem Osten gegenüber befand sich ein Altar aus Steinen, neben dem zu beiden Seiten je 5 kleinere Altäre an der Umfassungsmauer entlang den Kreis beschlossen. Hier fanden wir die künstlich geformten eigentümlichen Steine, welche wir auf der Höhe der Fura-Ruine gesehen hatten, unter Anderem entdeckte ich auch wieder einen Phallus. Was dem Ganzen einen besonders fremdartigen Charakter verlieh, war ein von Steinen eingefasster Weg, welcher in verschlungenen mysteriösen Windungen von der Westseite auf den Bau zulief. Konnte dieser Zugang zu Prozessionszwecken derartig angelegt sein? Ich hatte keine Antwort auf die vielen Fragen, welche auf mich einstürmten, und in einer Art von beklommener Unruhe schritt ich durch diese Menge von scheinbar unlöslichen Rätseln weiter.
Inmitten dieser Steintrümmerhaufen schien ein Formationswechsel einzutreten, indem wir aus dem Granit in ausgesprochenen Schiefer hineinkamen. Als wir um den Terrassenberg herum waren, nahm ich wahr, dass alle die Abhänge rechts und links mit analogen Arbeiten überzogen waren. Wir selbst hatten beim Abstieg in das vor uns liegende Thal etwa 10 Minuten lang über derartige Terrassen hinunterzuklettern, welche mich an die Terrassen von Sans-souci erinnerten. Hier fand ich wiederum Spuren von in Stein gefassten künstlichen Wasserleitungen in Verbindung mit diesen Terrassen.
Das Gebiet vor uns war bis auf eine weitere Stunde Marsch übersät mit Stein-Umwallungen und Steinhaufen, sodass der Durchmesser dieser ganzen Anlage von Norden nach Süden auf 6 englische oder l 1 / 2 deutsche Meilen veranschlagt