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Deutsch-Neuguinea und meine Ersteigung des Finisterre-Gebirges : eine Schilderung des ersten erfolgreichen Vordringens zu den Hochgebirgen Inner-Neuguineas, der Natur des Landes, der Sitten der Eingeborenen und des gegenwärtigen Standes der deutschen Kolonisationsthätigkeit in Kaiser-Wilhelms-Land, Bismarck- und Salomo-Archipel / von Hugo Zöller
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Capitel XVI.

Die Papua sprachen unseres Südsee-schuhgebiets.

Angeblich einige hundert verschiedene Sprachen. Tc grösser das Vergleichsmatcrial, desto deutlicher zeigt sich die Verwandtschaft. Wie meine Wortverzeichnisse entstanden sind. Mangel an abstrakten und generellen, überquellender Reichtum an Konkreten Bezeichnungen. Prozentsatz der mit malanischcn oder polnnesischen Wurzeln übereinstimmenden Wörter. Die Sprachen bei Finschhafen, an der Aftro- 1abe-6ai und bei Äatzfeldthafen. Die Sprachen des üismarck-, Salomo- und Admiralitäts-Archipcls.

Wahrscheinlichcit eines gemeinsamen Ursprungs der papuanischen, potnncsischcn und malaizischen Tdiome.

Eindringen europäischer Wörter. Vergleichende Untersuchungen und deren Ergebnisse. Gram­matikalische Studien. -Keine Deklination. Femiainbilvung. Die Pronomina. Dualis und Trialis. Die Konjugation. pentadisches Zahlensnstcm. Lautlehre. Alle Kei-Wörtcr endigen vokalisch. Snizbau. Uebersrtznngsprobcn. Vokabulare der Tabim-, Kei-, BoKadschim-, -Katzfeldt-

Hafen- und Gerawarra-Sprache. 15 Sprachen ans Üritisch-Ueuguinea.

n den bisherigen Veröffentlichungen über Deutsch-Neuguinea und unser Südsee-Schutzgebiet ist viel von der dortigen Sprachzersplitterung die Rede gewesen. Thatsache ist, daß sich, abgesehen von den mehrere Sprachen verstehenden ältern Männern, oft genug die Einwohner bloß wenige Kilometer von einander entfernter Dörfer nicht zu verstündigen vermögen. Bei Finschhafen wird in nördlicher und südöstlicher Richtung eine ganze Strecke weit an der Küste entlang die Jabim-Sprache geredet. Aber geht man von Finschhafen oder von den Jabim-Dörfern Simbang, Bussum u. s. w. bloß eine halbe Stunde weit landein­wärts, so trifft man auf Kei-Dörfer und auf eine Sprache, be­treffs deren ich zu der Ueberzeugung gelangt bin, daß die Ver­schiedenheiten zwischen ihr und der Jabim-Sprache, wenn auch vielleicht nicht ganz so groß wie zwischen Deutsch und Französisch, so doch größer sind, als zwischen Deutsch und Englisch.