Kapitel XV.
Die deutschen Jalomo-Inseln.
^'cri»gfna,igkcit unseres Wissens über die deutschn, Saioino-Inseln. — Die Mordtlwtrn der Kriegerilchen und Kannibalischen Bevölkerung. — Expedition des ^andeshanptinanns ÄriitKe mit drn Schiffe» „?sabe>" und „K'amoa". — Dir Eilande mn Carola-Hafen. — Wichtigkeit der Tnsel ÄnKa. — Durchfahrt durch die von Riffe» starrende Meeres straße zwischen <)nkn und Songainville. ^ Gap Qn'erdic. Uuma-tluma. vioboröi und Tonoiai-öucht. — Die feuerspeienden Oergc von tZougainville. — Die Frauen sind furcht- loser und besser gestaltet als auf llenguinea. — Äilgeincine Nackchcit. ^ Schiffsbau und Liunffgeiverbe
lvibuui (l'iarai von Morgusaie.
ie Salomo-Jnselu, die schon 1567 von dem Spanier Men- daüa entdeckt wurden und dann, da die Spanier ihre eigene Entdeckung nicht mehr wiederfinden konnten, 300 Jahre
lang verschollen geblieben sind, bilden den am wenigsten bekannten Teil der Südsee. Während über fast alle andern Teile dieser Inselwelt eine schon recht umfangreiche Litteratur existiert, gibt es keine Bücher, aus deuen man sich über Natur und Verhältnisse solcher Inseln wie Buka uud Bongainville unterrichten kann. Es ist von einem englischen Kriegsschiffs-Chirurgeu namens Guppy ein dickleibiges Buch über die Salomo-Jnseln und ihre Bewohner, und ein anderes dünneres über die geologischen Verhältnisse veröffentlicht worden. Aber in beiden Büchern ist eine Schilderung der deutschen Inseln oder auch nur eiue Schilderung von Zuständen, die denen auf deu deutschen Inseln entsprechen, nicht zu fiuden. Guppy nennt ein paar mal den Namen der nördlichern deutschen Inseln Buka uud Bougainville, läßt sie aber außerhalb des Kreises