Kapitel XIV.
Der Msmarck-Archipel.
Äs gibt im Schutzgebiet b.eiuc Grliane. — Kliecko, Geranmrra und Klatupi, das Paris des Ärchivels. — Händler und Mishonare auf der Gazellen-Halbinsel. — Die Ralnm-Plantage. — Die Ansiedelungen der Weißen nnd die Eingeborenen des 6isnmrck-Archi;iels. — Nacktheit, Roheit und allgemeines Mißtraue». — Wuptlingshcrrschaft nnd Avuren von Sklaverei. — Ackerbau und materielle Cultur sind verhältnismäßig hoch entwickelt. — Das sell'stertnndene Diwarra-Geld der Eingeborenen. — iHubdub- und
Toberan-Ta>n.
^^W^rkane und Stürme sind in den Gewässern unseres Südsee- A^E^ Schutzgebiets sowie auch aus der Strecke nach Cooktown (Australien) oder Soerabaya (Niederlündisch-Jndien) äußerst selten. Wenigstens ist in den sechs Jahren bisheriger deutscher Kolonisation kein Sturm beobachtet worden. Südlich von Cooktown, also auf der Fahrt uach Sydney kommen sturmartige Winde oor. Aber das hat mit dem deutschen Schutzgebiet schon nichts mehr zu schaffen. Auch im übrigen ist die Schiffahrt ziemlich sicher und gefahrlos. Denn obwohl es nicht an Riffen und Korallenbauteu fehlt, sind doch weite Strecken und zwar gerade die befahrensten völlig frei davon, so daß man wohl behaupten kann, daß die Riffe nirgendwo ein besonders gefährliches Hindernis der Schiffahrt darstellen.
Aber für Leute, die zur Seekrankheit neigen, ist namentlich die Strecke zwischen dem australischen Barrierenriff und den Loui- siaden (auf der Fahrt von Cooktown nach Finschhasen), wo es fast stets ein bißchen Dünung gibt, recht unangenehm. Dezember, Januar uud Februar sind diejenigen Monate, in denen man für