Mapitel XII.
Leben und Mtten der Eingeborenen von Deutsch-
Keuguinea.
sation. — Die vollendetste i?e»io>:ratie ohne Häuptlinge und ^del. — Dorsgemeinschasten. — Sprachliche und politische Zersplitterung. — t.iautlarde uud Äärperluiu. — (Geringfügige, aber niracndivo ganz fehlende Bekleidung. — Oer Schnuul! eines Papua-Dandy. — Kchivarzfärdc» der Zähne und farliigc jZeinalung der Gesichter. — Dir <vaffen der Papuas gehören zu den höchste» Leistungen des l.iunstaewerlies der
sonstige Haustiere. — Fi!kl>tang und ?agd. — Anklänge an die willen der ^ultralneger, — i.?etel!:auen, ->.ia>vatri»l:en und TnlmKranchen.
ie beiden nachstehenden Kapitel sollen sich mit den Eingeborenen von Deutsch-Neuguinea, also eines Landes von der halben Größe des Königreichs Preußen, befassen. Wie groß ist deren Anzahl? Natürlich ist man aus Schätzungen angewiesen. Wer eine solche machen null, wird sich zuuächst die benachbarten Länder, in denen bereits so etwas wie eine oberflächliche Volkszählung stattgefunden hat, zum Vergleich wählen. Die Bevölkerungsdichtigkeit stellt sich, soweit wir darüber Bescheid wissen, sür Fidschi auf 6.1, für Hawaii auf 4.7, für Samoa auf 12.3, für Touga auf 28 Einwohner für den Quadratkilometer. Was die deutscheu Bestimmten in der Lüdsee anlangt, so ergeben oberflächliche Berechnungen für Kaiser-Wilhelms-Land 0.68, für den Bismarck-Archipel 3.60, für die deutschen Salomo-Juseln 3.64 und für den Marschalls- Archipel 90.91 Seelen auf den Quadratkilometer. Wären diese Ziffern richtig, so würde der Bismarck-Archipel, der größer ist als die beiden Provinzen Rheinland und Westfalen, 52 500, die deut-