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Deutsch-Neuguinea und meine Ersteigung des Finisterre-Gebirges : eine Schilderung des ersten erfolgreichen Vordringens zu den Hochgebirgen Inner-Neuguineas, der Natur des Landes, der Sitten der Eingeborenen und des gegenwärtigen Standes der deutschen Kolonisationsthätigkeit in Kaiser-Wilhelms-Land, Bismarck- und Salomo-Archipel / von Hugo Zöller
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Kapitel XI.

Klima und Gestmdheits-Verhältnisse.

-Klimatische Zweiteilung von Gaiser-Willielms-Q,»d. ilordmrftinonsnn und Südostpassnt. Die tzeitze Trocken- und die Kühlere Regenzeit. Finschlmsen ist regenreicher als der Rest des Achutzgelncts. Niemals ndeemäkige Hitzegrade. Das Malariafieder. Eine SterdlichKeitsstatistil!. Die mancherlei Krank- >>eite» der VingeKorcncn. Sind die pavnas gleich den volynesiern dem ÄussterKe» verfallen? Kein öronntivein und Keine eingeschleppte» Epidemien,

ie man jetzt schon mit Gewißheit behaupten kann, wird die gewaltige, mehr einem Erdteil denn einer Insel gleichende Landmasse von Neuguinea in klimatischer Hinsicht durch eine dem Gipfelkamm der hohen Gebirge des Innern entlang laufende und eine kleine Strecke nördlich von Finschhafen das Meer erreichende Wetterscheide in eine nördliche und in eine südliche Hälfte zerlegt. Trotz Miklucho Maelay, trotz Finsch und aller früheren Neuguinea-Forschungen war von dieser Klimagrenze bis vor etwa drei Jahren nichts bekannt. Daß auf engem Raume ein so ge­waltiger Unterschied bestehe, daß das Klima Finschhafens demjenigen Konstantinhafens und Hatzfeldthnfens diametral entgegengesetzt sei, daß die Regenzeit von Finschhafen der Trockenzeit von Konstantin­hafen entspricht und umgekehrt, ist selbst in den ersten Jahren der deutschen Kolonisationsthätigkeit nicht einmal gemutmaßt worden. Daß zwischen Finschhafen und den übrigen Stationen von Kaiser- Wilhelms-Land merkwürdige Unterschiede beständen, die man aber kleinen örtlichen Ursachen und den Launen der Witterung zuschreiben zu dürfen glaubte, war allerdings schon 1886 und 1887 bekannt.