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Deutsch-Neuguinea und meine Ersteigung des Finisterre-Gebirges : eine Schilderung des ersten erfolgreichen Vordringens zu den Hochgebirgen Inner-Neuguineas, der Natur des Landes, der Sitten der Eingeborenen und des gegenwärtigen Standes der deutschen Kolonisationsthätigkeit in Kaiser-Wilhelms-Land, Bismarck- und Salomo-Archipel / von Hugo Zöller
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Kapitel III.

Das Arbeitermaterial.

^^Lie beständig wachsende Zahl der im Dienst der Neuguinea- Compagnie stehendem Arbeiter betrug Mitte der Jahres 1899 1084, von denen ungerechnet die für feinere Arbeiten ver^ wandten Chinesen uud Malayen 253 in Finschhafen und Butaueng, 93 in Konstantinhafen, 164 in Stephansort, 50 in Crima, 166 in Hatzfeldthafen nnd 100 in Herbertshöhe beschäftigt waren. Der Mehr­zahl nach sind es vom Bismarck- und Salomo-Archipel herüber­gebrachte Eingeborene des Schutzgebiets, also- nahe uud im Aeußern kaum von denselben zu unterscheidende Verwandte der 'Iceuguinea Leute. Man zählte Mitte 1890 686 solche Miokesen, IN? Ein­geborene aus Neuguiuea, 182 Acalayen und 79 Chinesen.

Da zu Anfang der deutscheu Kolonisationsthätigkeit an eine ausgiebige Versorguug vom Vismarck-Archipel her noch nicht gedacht werden konnte, erfolgte der Beginn der deutschen Kolonisation auf Neuguiuea mit malayischen Arbeitern, die von den aus Europa nach Neuguinea reisenden Compaguie-Beamten auf Java uud zwar meist in Soerabaya auf zwei oder drei Jahre angeworben wurdeu und zweimal in größerer Anzahl bezogen worden sind. Obwohl die niederländisch-indische Negierung von ihrem Verbot der Hinweg-