Druckschrift 
Deutsch-Neuguinea und meine Ersteigung des Finisterre-Gebirges : eine Schilderung des ersten erfolgreichen Vordringens zu den Hochgebirgen Inner-Neuguineas, der Natur des Landes, der Sitten der Eingeborenen und des gegenwärtigen Standes der deutschen Kolonisationsthätigkeit in Kaiser-Wilhelms-Land, Bismarck- und Salomo-Archipel / von Hugo Zöller
Seite
22
Einzelbild herunterladen
 

Kapitel II.

Europäer Leben.

«'rollten und hölirrnr iMiler, - ^inrise», Äl>>nechttiegen und Äloslnten^ ^ u»>,geselle>uvirtschnft.

trrffs dcr Änsrnstniui- ^nunuvollr ist besser als U>ollo oder Ecinen. Dir Uinrenla^rr von Finsch- l>afcn. Dir Svrijronstalt mit chrrn drei Mrllrn. Küche und Keller. Äevensinittelvrcise. Kchmn»wei» >ils Arznei. Eingeborene ^einschnieelier. jligdl'ure nnd nicht chMmre v"iere.

egen der häufigen Erdbeben wird man in unserem Südsee- Schutzgebiet wohl uie etwas anderes als Holzbauten errichten können, falls man nicht die in den Erdbeben­

gegenden Südamerikas übliche Bauweise nachahmen und an der Sonne gedörrte Lehmblöcke Odod68), die fast so elastisch wie Holz sind, als Baumaterial verwenden will. Alle europäischen Häuser steheu in >wiser-Wilhelms-Land aus Pfählen, die aber etwas höher sein sollten. Allen fernerhin zu erbauenden Wohnungen sollte man eine rings herum laufende Veranda geben. Die zu Aufang herausgesandten schwe­dischen Häuser, von denen nur noch wenige vorhanden sind, waren schlecht. Aber mau hat sich durch diese Erfahrungen belehren lassen. Die neuern Wohnungen fand ich hoch, luftig, gesund, komfortabel, nach meinen Erfahrungen und Beobachtuugeu in andern Tropen- ländern den weitestgehenden Anforderungen durchaus entsprechend. Auch über die innere Einrichtuug und Ausstattung habe ich keine Klagen gehört.

Die Eompagnie stellt ihren Beamten sreie Wohnung, freie