Kapitel I.
Sinschhafen.
Vie Uel'ertal,rt von EooKtown nach Finschhnsrn. — Ein Üesuch .u>s der insri Saumrm in britisch- rleumnnea. Erste Eindrücke bei der Endung in ^»user-rvil^elins-Qind. — Die Kwtionsinsei Madnng nnd der r'.egiernngviil! Salaninina. - <wlmn!aiorische Seistunge» der Deutschen. — 0er>,nltnis ;n den Eingevorcncn. — Der ^iiiltenftninnr der Invim. — Ein Tnnzftst im Dorfe iZnssuni. — Die ^.iei-Dörfer mit chren Dnuinfeltniuien. — Die rvnssertölle von öntnueiui.
er Anker der Ottilie war aufgewunden, die Schiffsschraube begann zuerst langsam und auf eine weite Strecke milchigen Gifcht hinter sich lassend zu arbeiten. Kapitän und Steuerleute rannten geschäftig umher. Wahrend das Schiff sich in weitem Bogen der breiten Ausfahrt des Hafeus vou Cooktown näherte, die Wellblechdächer dieser nördlichsten Stadt in Oueenslcmd immer kleiner wurden und die gewaltigen Rauchsäulen der am andern Flußufer Wallabys (kleiue Känguruhs) jagenden Eingeborenen zu dünnen Fäden zusannuenzuschrumpfen schienen, fiel mir eiu Schauer auf, der mit geblähten Segeln der nächsten, aber bei unsern deutschen Kapitänen nicht besonders beliebten Oeffnung im großen, die ganze Nordostküste Australiens umgürtenden Barrierenriff zusteuerte. Mit diesem Segler, der trotz seines poetischen Namens Zephyr eine Gesellschaft oon Goldgier geleiteter Abenteurer an Bord führte, hatte es eine eigene Bewandtnis. Schon einige Tage vorher war der ohne viele Kenntnisse auf gut Glück hinausfahreude Kapitän aufs Riff geraten nnd dann, als er mit steigender Flut freikam, ans Furcht vor seiueu ebenso viele Revolver wie große Mengen
Zöller, Tentsch-Aenlininca, . 1