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Berichtigungen zu Karte 1
des Ergänzungshefles 4 (1911) der Mitteilungen aus den Deutschen Schutzgebieten.
Aul Kalte i. ,,Das Hochland dei Riesenkrater“ ist folgendes zu berichtigen (von N nach S fortschreitend):
Am Elanairobi sind folgende Hohenzahlen zn ändern: Jaegergipfel 3180 statt 3220. Höchster Gipfel des Kraterrands 3200 statt 3210. Seespiegel 2200 statt 2208.
Die Hügel am Westiand dei Karte unter 3 0 2' und unter 3 0 7' (Olduwai) bestehen aus altkrystallinen Gesteinen, die aus der Tuffdecke herausragen.
Loolmalassin: Höhe des Lagers 3050 statt 3260.
Trockenbett am Westrand der Karte unter 3 0 15', lies „zur Zeit 40 Liter i. Sek.“ statt „40 cbm i. Sek.“
Die Vulkane Lemagrut, Malanja und Oldeani bilden zusammen das Baumannhochland. Dieser Name fehlt auf der Karte.
Matetebach, 3 0 31'. Die Angabe ,,30 m br., sandig“ bezieht sich auf den südlichen, trockenen Flußarm.
Am Ssoidobussibach, 3 0 35', beim Lager ist die Streichrichtung des Gneises 78° astron.
Unter 3 0 45' greifen die Schluchten weiter nach W ins Marang-hochplateau ein.
Der Kitolai (3 0 47') und der nächst südliche Rücken sind nahe der Bruchstufe scharfe Grate.
Die Zahl 1681 muß am untern, nicht am obern Übergang meiner Route über dem Ssagassakbarh (3 0 49') stehen.
Am Maaribach (3 0 51') lies 1735 statt 1785.
An der Mariemvand der Bruchstufe (3 0 54') fehlt die Felszeichnung.
Entgegen den S. 14 erörterten Grundsätzen sind leider infolge der Verwertung fremder Wegaufnahmen zahlreiche einzelne Tembenhütten mit der Signatur für Siedlung eingezeichnet. Alle diese Siedelungssignaturen in den größeren grünen Kulturlandflächen sollten weggelassen werden. Dagegen zeigen die einzeln oder zu mehreren in der Wildnis liegenden Siedlungssignaturen am Fuß des Hanang und in Ngorongoro wirklich sämtliche 1906/07 dort befindlichen Krale an. Nur um mehr in die Augen zu fallen, sind sie durch einen grünen Fleck als bewohntes Land bezeichnet.
Madumagasee, 4 0 8', auch der versumpfte Teil blau, nicht grün.
Bruchstufe, 4 0 15'. Der Unjabach entspringt weiter nördlich am Longo und führt wohl dauernd Wasser.
Am Halodisclibachbett 4 0 19'. Der Fleck jungvulkanischen Gesteins um Nr. 76 ist zu streichen. Es handelt sich um Diabase des Rumpflands.
Am obern Rand der Bruchstufe unter 4 0 24' fehlt die Höhenzahl ca. 1750.
Am Ostfuß des Hanang ist die flache Erhebung mit der Höhenzahl 1582 (4 0 26') und der Hügel mit der Höhenzahl ca. 1590 (4 0 27') als vulkanisch zu bezeichnen.
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Zusätze zu Ergänzungsheft 4 (1911) S. 74 der Mitteilungen aus den Deutschen Schutzgebieten.
91. Grauer, feinkörniger Nephelinit - Aschentufl. Ngurue, SSO-Fuß.
92. Grauer Nephelinit-Aschentutf. Ngurue, SSO-huß.
93. Granitgneis. Gerolle des Abflusses der großen Zentralschlucht.
94- Grober, hellgrünlichgrauer Nephelinit- Aschentuff. Ngurue. S-Fuß.
95- Feiner, hellgrauer Nephelinit-Aschentufl. WSW-Fuß des Ngurue.
96. Bräunlichgrauer Steppenkalk mit Einschlüssen von Aschenmaterial. Überlagert Nr. 95.
97. Verwitterter Nephelinit mit Kalkkruste überzogen. Ngurue
W-Fuß. . .. .
98. Bräunlichgrauei’ Steppenkalk mit Einschlüssen von Nephe-
linitbrocken. Ngurue, WTuß.
99. Bodenprobe des Balangdasees.
100. Weiße Salzkruste (Soda). Am Ufer des Balangdasees. iot. Gelbliche Salzkruste (chlornatriumhaltige Soda). (Analyse S. 86.) Am Ufer des Balangdasees.
102. Wasserprobe des Balangdasees. Analyse S. 85.
103. Nephelinit-Brockentuff. NW-Fuß des Ngurue.
104. Wasserprobe aus dem nordöstlichen Zufluß des Balangdasees (siehe S. 85).