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23. Die Reise.
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chon allein die Fahrt nach unseren Kolonien birgt eine Fülle von neuen Eindrücken in sich, und der Reisende, der zum erstenmal auf den Ozean hinausschwimmt, wird entzückt alle Wunder in sich aufnehmen, die eine neue Welt ihm zeigt. Alle die Buchten, die er anläuft, die Hafenplätze, die vor seinen Blicken auftauchen, die grünen fremdartigen Inseln im Ozean — er kannte sie bisher nur von der Landkarte oder vom Kinematographen —, und ein freudiger Stolz schwellt seine Brust bei dem Gedanken, daß er jetzt selbst zu den Bevorzugten gehört, vor deren Augen diese Bilder zur Wirklichkeit werden.
Für die Reise kommen die Dampfer der Ost-Afrika- und der Woermann-Linie in Betracht. Nicht mit Unrecht nennt man die großen Ozeandampfer schwimmende Hotels; denn sie bieten selbst einem verwöhnten Reisenden Behagen und Bequemlichkeit, so daß sich während der Überfahrt niemals das Gefühl der Langeweile bemerkbar macht, sondern die drei bis vier Wochen dauernde Reise in der Tat die schönste Erholungszeit genannt werden kann. Die würzige gesunde Seeluft, die reichliche, ausgezeichnete Verpflegung, die warmen Seebäder, deren kräftigende Wirkung man noch monatelang spüren kann, Ruhe und viel Schlaf bewirken, daß fast alle Passagiere in vollkommener körperlicher Frische und meistens mit nicht unwesentlicher Gewichtszunahme das Schiff verlassen. Leute, die bisher in der Kunst, Zeit totzuschlagen, ungeübt
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