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20. Meine Begegnung mit dem Kapitän der Klippkaffern.
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war ein eigenartiger Sonntagnachmittag, den ich heute erlebte. Seine Eindrücke werden mich noch lange beschäftigen. Die Sonne stand schon tief über den blauen Wellen am Horizont, die wie dunkle Meereswogen aussehen und sich doch nur als endlose Höhenzüge durch das Land dehnen, als ich über das trockne, klippige Land hinaus zur Verg- damerawerft ging. Ernst und still stand das Auasgebirge vor mir, ein duftiger, violetter Schleier hing in seinen Schluchten. Und als die weißen und roten Häuser Windhuks, die, aus der Ferne betrachtet, wie Häuschen einer Pappschachtel aus einem dichten Wald von etwas staubigem Grün heroorlugen, hinter mir verschwunden waren, sah ich eine andere Stadt vor mir austauchen, eine Stadt, die auch Hunderte von Familien beherbergt, nicht in massiven Häusern, sondern in kegelförmigen Hütten aus Lehm, Blech, Kuhmist, Holz und Fellen. . . . Hier lebt das Volk der Klivvkaffern, der ureingesessenen und ältesten Nation des Landes unter ihrem intelligenten Werftältesten Franz, der ihnen mit ganz hervorragendem Bildungstrieb vorangeht, während die meisten unter ihnen doch nur halbe Paviane bleiben.
Ein Geruch von verkohlendem Holz und Tabaksqualm schlug mir entgegen. Die Kaffern hockten, Sonntagsruhe haltend, im Schatten ihrer Pontoks. Eine Gruppe von halb-
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