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10. Existenzmöglichketten für deutsche Frauen in Südwest.
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as Thema „Die deutsche Frau in unseren Kolonien" gewinnt mehr und mehr an Bedeutung in unserem sozialen Leben, überall im Mutterlande erwacht das Verständnis für die Kulturarbeit der Frau in einem neuen Siedlungslande.
War in den ersten schweren Zeiten nach dem Aufstande zunächst männliche Kraft und Autorität zum Wiederaufbau des zerstörten Wirtschaftslebens erforderlich, so mußte doch auch bald die Hilfe und Unterstützung der Frau einsetzen, und heute liegt überall im Lande ein reiches Feld weiblicher Arbeit brach; die Einwanderung der deutschen Frau ist nicht nur erwünscht, sondern wird sogar zur Notwendigkeit.
Viele Gründe sprechen dafür. Die Anwesenheit der Frau ist geboten in Rücksicht auf die Reinerhaltung der Rasse und dadurch auf Entwicklung und Erstarkung unseres Deutschtums; die Frau ist ferner der erste Mitarbeiter des Mannes, der ohne sie nicht imstande ist, einen vollständigen und mustergültigen Farmhaushalt einzurichten; sie sorgt endlich in erster Linie für ein Heimischwerden deutscher Art und Sitte, deutschen Familienlebens.
Der Urtyp der Afrikanerin wird immer die Farmersfrau sein. Sie verbleibt dauernd dem Lande, das ihre zweite Heimat wird und ist wohl wie keine andere dazu berufen, ihm vom wirtschaftlichen sowie idealen Standpunkt aus zu dienen,
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