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Vorwort.
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iele Bücher über Deutschlands Kolonien sind in den letzten Iahren in die Welt hinausgegangen. Gute, tapfere Bücher waren es zumeist, die besonders unsere volkstümlichste Kolonie, Deutsch-Südwestafrika, in den Vordergrund der Beachtung stellten, von den schweren Tagen unserer braven Truppen in dem sonnendurchglühten Steppenlande erzählten und von dem allmählichen Wiederaufbau seines durch den Aufstand lahmgelegten Wirtschaftslebens. So wurde dieses Stück Deutschland im „dunklen Erdteil", das durch viel edles Blut errungen ward, der Heimat nähergebracht, überall im Mutterlande erwachte der Kolonialgedanke und wuchs das Verständnis für unsere Pflichten dieser jungen Kolonie gegenüber und für unsere Kulturaufgaben in Südwestafrika.
Und doch ist das eigentliche, alltägliche Leben, sind die Sitten und Gewohnheiten drüben den größten Kreisen in der Heimat fremd geblieben. Das bewiesen mir die Anfragen, die nach meiner ersten Rückkehr aus Südwest an mich herantraten. Oft stieß ich aus unvollkommene und falsche Vorstellungen, ja zuweilen auf gänzliche Unkenntnis der heutigen Verhältnisse in der Kolonie. Und immer waren es die typischen, stets wiederkehrenden Fragen, die Aufklärung verlangten: Wie sind die Aussichten für die Farmerei? Wie sieht es auf den Diamantfeldern aus? Welche Frauenberufe sichern drüben eine
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