Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1904) Die außereuropäischen Erdteile nebst den deutschen Kolonien
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Die deutschen Kolonien.

W. Goetze und A. Erigiert, Vege­tationsansicht, aus Deutsch- Ostafrika, Leipzig, 1902.

H. Mayer, Der Kilimandscharo, Berlin, 1900.

Die Gletscher des Kili­mandscharo, Geogr. Zeitschr, 1890.

K.Peters, Das deutsch-ostafri­kanische Schutzgebiet, Mün­chen, 1895.

K. Dove, Deutsch-Südwestafrika, Peterm. Mitt., Erg. 120, Gotha, 1896.

C. v. Francois, Deutsch-Süd­westafrika, Berlin, 1899.

v. Bülow, Deutsch - Südwest- afrika, Berlin, 1896.

K. Schwabe, Mit Schwert und Pflug in Deutsch-Südwest­afrika, Berlin, 1899.

J. C. Watermeyer, Deutsch-Süd- westafrika, seine landschaftlich. Verhältnisse, Berlin, 1898.

R. Hindorf, Der landwirtschaft­liche Wert und die Besiede- 1 ungsfähigkeit Deutsch-Süd­westafrikas, Berlin, 1895.

A. Schenck, Bewässerungsanlag. und landwirtschaftliche Ko­lonien in Deutsch-Südwest­afrika, Geogr. Zeitschr., 1899.

F. v. Richthofen, Schantung und seine Eingangspforte Kiau- tschöu, Berlin, 1898.

G. Franzius, Kiautschöu, Deutsch­lands Erwerbung in Ostasien.

v. Hesse -Wartegg, Schantung u. Deutsch- China, Leipzig, 1898.

H. Zöller, Deutsch-Neu- Guinea, Stuttgart, 1891.

H. Blum, Neu-Guinea und der Bismarck-Archipel, Eine wirt­schaftliche Studie, Berlin, 1900.

M. Krieger, Neu-Guinea, Berlin, 1899.

A. Kirchhoff, Umrisse zu einer

Landeskunde der Karolinen,

Geogr. Zeitschr., 1899. K. Hassert, Die neuen deutsch.

Erwerbungen in der S üds ee,

Leipzig, 1902. I O. Finsch, Samoafahrten, Leipz.,

1888.

j R. Deeken, Manuia Samoa, Berl., 1902

A. Krämer, Die Samoa-Inseln, 2 Bde., Stuttgart, 1903.

| F. Wohltmann, Erkundigungs­bericht über Samoa an das Kolonialwirtschaftliche Komitee zu Berlin. Berlin, 1904. E. Jung, Das Deutschtum in Australien und Ozeanien, München, 1902.

; G. Wegener, Deutschland im Stillen Ozean, Sammlung Land und Leute, Leipzig 1903.

Einleitung: Die Erwerbung der deutschen Kolonien.

Der glorreiche Krieg von 1870/71 war vorüber. Neu ge­gründet stand das Deutsche Reich da, und es gab wieder einen deutschen Kaiser. Stolz flatterte die deutsche Reichs­flagge auf den Masteu der jungen Reichsmarine, und mit unter­nehmendem Sinne, weil geachteter als früher, trat überall in der Welt der deutsche Kaufmann auf. Die Früchte des Sieges reiften weit über die Grenzen Europas hinaus auf dem ganzen Erdenrund. Aber ein Fremder blieb der Deutsche überall, wohin er kam. Nirgendwo konnte er seinen Fuß auf deutsche Erde setzen und sein Haus auf deutschen Grund bauen, und nirgendwo konnten die Schiffe, auf denen die Reichsflagge wehte, in deutschen Häfen ankern. In immer stärkerm Maße mußte sich diese Ab­hängigkeit auch auf dem Weltmarkte geltend machen. Deutsch­land war, je mehr mit wachsendem Wohlstande die Bedürfnisse stiegen, und je mehr sich die Industrien entwickelten, um so mehr