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Afrikanische Elefanten.
Heute, geduldiger Leser, begleitest du mich wieder nach einem der abgelegensten Punkte unseres Planeten.
Es war im Jahre 1883, in dem noch das Zentrum Afrikas auf den Karten durch einen großen weißen Fleck sich hervortat, als ich, den Kontinent durchquerend, ziemlich im Zentrum des schwarzen Weltteiles von Osten nach Westen, von Norden nach Süden gerechnet, zum erstenmal mit dem Riesen der Tierwelt, dem Elefanten, Bekanntschaft machte und zwar in wenig angenehmer Weise.
Westlich der großen Lebensader Äquatorial-Afrikas, des Kongo-Lualaba, zwischen diesem und seinem Nebenfluß, dem Lomami, dessen weiterer Lauf damals noch nicht festgestellt war, schließen sich an den gewaltigen zentralafrikanischen Urwaldkern Wildnisse an, die immer noch durch ihre üppige Flora fast undurchdringlich genannt werden können, wenn sie auch nicht solches Riesenwachstum, wie das des Urwaldes selbst hervorbringen. Noch für viele Jahrzehnte hin kann ich dem Jäger die Möglichkeit, auf das größte Wild der Welt zu jagen, in Aussicht stellen.
Die weiten Urwaldländer, die durch die finstere Beschreibung Stanleys bekannt sind, in die auch ich einmal auf 14 Tage hindurch eintauchte, ohne während dieser Zeit die Sonne durch das dichte himmelhohe Blätterdach gesehen zu haben, werden dem Elefanten noch viele Jahrzehnte einen Schutz gewähren vor dem durch das wertvolle Elfenbein und den edlen Sport angelockten Jäger.
In diese Urwälder dem Elefanten zu folgen, ist noch fast ausgeschlossen, und Jahrhunderte wird es dauern, bevor die Axt des kulturbringenden Menschen jene finsteren, stillen, kellerartig dunklen, feuchten Wildnisse lichtet.
Wie schon erwähnt, trifft man an der südlichen Grenze dieses Urwaldgebietes noch häufig die Fährte des Elefanten. Auch er verläßt gern einmal den finsteren