kal-, Luchs-, Wildkatzenfellen lagen auf den Betten und den großen Stühlen. Als Wandverzierung sahen wir in den Häusern allerlei Gehörne von Ruddu, Gemsbock, Wilde- und Hartebeest, Spring- und Sternbock.
2. Zwei !Vochen in: Ochsenwagen.
Lndlich nach dreitägigem Warten kamen die Gchsen- wagen und nun gings ans Aufladen. Am liebsten hätten wir alles mitgenommen, aber wenn auch die afrikanischen Wagen viel tragen, — gar zu voll durften wir sie nicht packen. Sie sollten doch mehr als vierzehn Tage lang auch unsere Wohnung bilden, und so schwer entbehrlich uns so manches Stück erschien, wir mußten uns darein finden, es mit den übrigen Sachen erst Monate später nachgeschickt zu erhalten; denn auf jedem Wagen mußte wenigstens ein Platz frei bleiben, wo wir abwechselnd in der Nacht liegen konnten. Der Europäer kann sich kaum eine Vorstellung von solch einem Wagen machen. Auf den unglaublich schweren, oft ganz aus Lisen bestehenden Rädern ruht das etwa einen Meter breite, kastenartige Gbergestell, das mit einer Plane überzogen ist. vorn an der Deichsel ist das Joch befestigt, an dem die Achter-(Mnter-)Ochsen ziehen und das lange Tau (oder die schwere eiserne Kette), an welchem in bestimmter Entfernung die anderen Joche angebracht sind^ je nach der Zahl der Gchsen, (bei zwanzig Tieren zehn Joche), vorn auf dem Wagen steht die Vorkiste, die gewöhnlich die für die „pad" (Reise) notwendigen Lßwaren, den Tabak, Streichhölzer, Messer und Gabeln, die Lmailbecher und -Teller und die Löffel enthält. In einer der beiden Seitenkisten liegt das Rochgerät: Töpfe, Dreifuß, Kaffeemühle und Wasserkessel. In der anderen Aiste hat der Treiber das für die Reise notwendige kleine