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Smaragdinseln der Südsee : Reiseeindrücke und Plaudereien / von Alexander Pflüger
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Stange ^ vier Pfennig reichliche Bezahlung. Größere Tauschgegen­stände bezahlt man mit mehreren Stangen oder mit Messern, Beilen, rotem Kattun, der in entsprechender Länge von einem größeren Stück abgerissen wird, Glasperlen u. s. w.

Nach Rückkehr wurden uns die Zöglinge der Missionare vorgestellt. Die kleinen, netten Burschen sind folgsam, geben die Hand, nennen ohne Zögern ihren christlichen Vornamen, und die Mreg sind mit ihrem willigen Verhalten und ihrer Lernbegierde sehr zufrieden. Sie werden in Lesen, Schrei­ben, Religion und Singen unterrichtet und geben uns eine Probe zum besteu, indem sie dasHeil dir im Sieger­kranz", deutsch und in ihrer eigenen Sprache, nicht schlechter singen als ihre weißen Brü­derchen in Deutschland.

Am folgenden Morgen wurde in einer halben Stunde nach Seleo, der Station der Neuguinea - Compagnie, hin­übergedampft. Der Platz ist noch im Werden, und es läßt sich nicht viel über ihn sagen. Auf der Insel ist eine Kokos­nußplantage von 7000 Bäumen angelegt. Tauschhandel ist durch 12 Stationen mit den Stämmen der Küste angeknüpft worden. Vielbegehrte Gegenstände, wie Eisen, Tabak, Streichhölzer, werden von diesen wieder weiter ins Innere verhandelt, und Kokosnüsse bilden die Gegenzahlung. Es ist zu erwarten, daß auf diese Weise die unglaubliche Bedürfnislosigkeit der Leute besiegt und damit die Möglichkeit gewonnen wird, sie als Arbeiter gewinnen zu können. Bisher verhielten sie sich zu der Thätigkeit, die das Leben köstlich macht, durchaus ablehnend wozu übrigens die verkehrte Be­handlung der zuerst angeworbenen Kulis in Stephansort nicht wenig beigetragen haben soll, und fremde Leute, wie die aus dem Bismarck- Archipel, müssen aushelfen.

Heiliges Haus in Seleo.