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Der Ausenthalt dauerte nur wenige Stunden, und am nächsten Morgen lagen wir ror Gisser, einer der kleinen, die östliche Fortsetzung von Ceram bildenden Koralleninseln, einem blühenden Handelsplatz, mit chinesischer, arabischer und buginesischer Bevölkerung. Mein Mitpassagier verließ das Schiff, um hier als einziger Europäer für lange Zeit zu bleiben und eine Handelsniederlassung zu gründen. Seiner Güte verdankte ich wundervolle Exemplare der seltensten Paradiesvögel, des vipbvlloäöZ speeiosa, 1.0plwriva lttra, ?arotür sexpsiwis, Linmaelms magni- tieus und eine seltene Abart des gewöhnlichen?araäi86a papuana, diesem fast völlig gleichend, aber mit rotem Schmuckfedern statt der gelben. Meine Sammlung ergänzte ich dann durch den 8e1eueiäes alba. und Lpimaelius ma^ims. die ich beide bei einem Chinesen in Gisser austrieb.
Der Ort ist für den, der die Mischbevölkerung dieser Handelsplätze kennt, ohne Interesse. Alfuren aus Ceram, die ich hier zu sehen erwartete, waren nicht vorhanden. Als Kulis dienten vielmehr Papuas aus Neuguinea.
Die Küste von Ceram zeigt einen wildzerrissenen Anblick, grüne, steile, zucker- hutartige Kuppen und tiefe Thäler. Die Fahrt dorthin dauert zu lange, als daß ich bis zum Abend hätte zurückkommen können.
Die Reede von Gisser bietet ein Beispiel jener starken Gezeitenströmungen, an denen die See des östlichen Archipels so reich ist. In dem Kanal zwischen Gisser und der benachbarten Insel bewegte sich das Wasser mit der Geschwindigkeit eines schnellströmenden Flusses. Ähnliches ließ sich vor Dobbo beobachten. Die Berichte solcher Reisender, die, wie Wallace und Jacobsen, in kleinen Prauen die Gewässer der Molukken befahren haben, sind voll von Klagen über die Schwierigkeiten der Schiffahrt; sie werden noch vermehrt durch die unregelmäßigen Winde, die eigentlich immer gerade die Richtung haben, die man am wenigsten brauchen kann.
Der nächste Morgen brachte für mich das Ende meiner Molukken- reise. Wie vor wenigen Wochen so erblickten wir heute im Frühlicht