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Smaragdinseln der Südsee : Reiseeindrücke und Plaudereien / von Alexander Pflüger
Entstehung
Seite
151
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Die Ausbeute des Tages bestand für mich iu einer Menge von Gegenständen des täglichen Gebrauchs, nebst den üblichen Waffen und Schmucksachen. Messer und Kopftücher gingen reißend ab; den größten Ersolg erzielte ich aber mit kleinen, metallisch sarbigen Glasperlen, die den Leuten neu waren, und die am Abend an allen Hälsen, Armen und Beinen erschienen. Ahnenbilder gab es nicht.

Am nächsten Morgen mieder ein anderes Bild. Wir lagen vor einer langgestreckten, flachen Koralleninsel, an deren Ufer mehrere hundert Hütten unter einem Walde von Kokospalmen erschienen. Wir befinden

Tepa. Links auf dem Steinfundament der Götze und Opfergefäße, rechts Eingeborene, geschmückt zum Purkatanz. Auf dem Boden rechts die kreuz weis gelegten Bambusstreifen.

uns im südlichen Teile der Timorlaut-Gruppe, vor dem Dorfe Ad ant auf Selaru.

Die Eingeborenen, die in vielen Kanus unter Gesang und Trommel­schlag herangerudert kommen, zeigen einen durchaus übereinstimmenden Typus. Schlanke, mittelgroße Figuren, darunter prachtvoll gewachsene Jünglinge von gleichmäßig Hellem Chokoladenbraun. Die meisten tragen das Haar gebeizt, aber nur wenige lassen es zu eiuem Wulst, wie auf Babber, auswachsen. Die Mehrzahl trägt es kurz geschnitten. Tättowierung in Gestalt eines blauen Kreuzes bemerkt man auf Stirn, Wangen oder Brust. Die Tracht ähnelt der auf Babber üblichen, ist aber weniger reich. Dieselben Vorhängeschlösser im Ohr, Hals- und Beinbänder mit Muschelbesatz, Lendengurt und Armringe. Von auffallend guter Arbeit