lautes Gelächter, ein Kanu ist voll Wasser geschlagen; behende schwimmen die braunen Insassen in der tiefblauen Flut und schöpfen mit Kokosschalen und Palmblatteimern ihr Fahrzeug leer. Es ist ein Wunder, wie die Kerle die Schifflein regieren, wie Dutzende der gebrechlichen Dinger mit ihren langen Auslegern ineinander verhakt sind, und sich dennoch geschickt wieder zu trennen wissen.
Da ertönt die dröhnende Dampfpfeife. Im Nu ist das Boot geräumt, die Kanus steuern dem Lande zu; langsam dreht sich das Schiff unter den Schlägen der Schraube, und während die scheidende Sonne den Himmel rötet und die Nacht herabsinkt, winden wir uns durch drohende Klippen der offenen See zu, um am nächsten Morgen dasselbe Treiben mit anderer Staffage zu erleben.
Eingeborene in Aabbcr.
Wir liegen vor Babber. Die flache, hügelige, mit etwas Wald bedeckte Insel zeigt, wie ihre kleineren Nachbarn, deutliche Strandterrassen, und ist kaum etwas anderes als ein gehobenes Korallenriff.
Das Volk, das in Kanus und kleinen Prauen herangerudert kam, um den Schiffsjahrmarkt zu besuchen, sah accurat so phantastisch aus, wie man sich daheim die richtigen „Wilden" vorstellt. Schlanke, gut gewachsene, nackte Kerle, nur mit dem Lendengurt bekleidet. Das lange, wellige Haupthaar ist durch Beizen fnhlblond gefärbt und hängt wie eine kolossale Wergperrücke nach hinten, durch eine große, turbanähnliche rote Stirnbinde an der Wurzel zusammengehalten. Lange, dünne Bambuskämme mit hohen Büscheln von farbigen Hahnenfedern dienen als Schmuck. Um den Hals hängt ein steifer Ring von großen, weißen Muscheln, im einen Ohr baumelt ein weißer oder schwarzer Ohrring,