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Smaragdinseln der Südsee : Reiseeindrücke und Plaudereien / von Alexander Pflüger
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Eines Morgens entführte mich der Dampfer, der vierwöchentlich die oben erwähnte Südroute fährt, dasPapuaboot", wie es hier genannt wird, der schönen Insel, auf der ich wirklich angenehme Tage verbracht hatte. Bei herrlichein Wetter durchquerten wir die Bucht, bogen um das Kap Alang herum und erreichten nach fünfstündiger Fahrt längs der Südküste Leitimors und Harukus die Hauptinsel der Uliasser, Saparua. In einer wunderhübschen Bai, umgeben von bewaldeten Hügeln, mit dem freundlichen Ort und dem kleinen, malerisch aus einem niedrigen Korallenfels erbauten Fort gingen wir vor Anker.

Ort und Umgebung, wo überall der Karang in großen und kleinen Blöcken aus dem Boden hervorragt, bieten nichts Bemerkenswertes.

Amboina, .«orallenstrand; rechts ein Korallentisch,

Hübsch sind die von der Brandung ausgehöhlten, überhängenden und bewaldeten Ufer östlich der Stadt, die man bei Ebbe begehen kann.

Am nächsten Morgen lagen wir in Banda, der berühmten Heimat der Muskatnuß. Der Besuch dieser herrlichen Inselgruppe bildet einen würdigen Abschluß der Molukkenreise. Ich werde nm Schlüsse des Kapitels darüber berichten.

Auch Tual auf Key, nach einer Nachtfahrt am folgenden Tage erreicht, wird eines zweimaligen Anlaufens würdig befunden, und auch davon will ich später erzählen. Jetzt begleite mich der geneigte Leser nach jenen interessanten Inseln, die den Zwischenraum zwischen Aru und Timor ausfüllen; wir wolle» dort Menschen im Naturzustande, richtigeWilde" besuchen.

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