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Smaragdinseln der Südsee : Reiseeindrücke und Plaudereien / von Alexander Pflüger
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Wunder, daß der Ort als höchst ungesund gilt. Das kleine Fort ist das einzige Gebäude von Bedeutung. Es lag vor hundert Jahren noch mn Strande der See, die jetzt durch die Aufschüttung des Landes etwa 500 m zurückgewichen ist.

Am Strande liegen die Läden einiger Chinesen und Araber. Große Kisten, gezimmert aus den Blattrippen der Sagopalme, gefüllt mit Kajaputiöl in Flaschen, ferner Dammarharz in Säcken und einige Bündel Hirschgeweihe harren der Einschiffung. Eine Landungsbrücke existiert nicht. Der Straud ist seicht, und die Waren werden durch das Wasser zu den in einiger Entfernung wartenden Schiffsbooten getragen.

Buru, Dorfstraße.

Am Nachmittag fuhren wir ab und gelangten in der Nacht, nach achtstündiger Fahrt, nach Amboinn, dem Ziel meiner Reise.

Unser Dampser lag, als ich erwachte, am Pier vor der freundlichen Stadt, hinter der grüne Berge emporstiegen. Rings im weiten Umkreis dehnte sich die berühmte Bucht von Amboina, umrahmt von Hügeln, blitzend in den Strahlen der Morgensonne.

Der Agent der Dampfergesellschaft verschaffte mir einen Karren, auf dem ich mein Gepäck zum Hotel fahren lassen konnte; ich fand hier ganz vortreffliche Aufnahme. Das frühere Absteigequartier, nach älteren Reiseberichten ein Pendant zu der Makassurschen Räuberhöhle so­wohl in Bezug auf die Behausung als die Besitzerin, ist erfreulicher­weise vom Erdbeben vernichtet worden. Ich will nicht so unchristlich