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Smaragdinseln der Südsee : Reiseeindrücke und Plaudereien / von Alexander Pflüger
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Zweck dieses Kapitels ist, dem Leser in groben Zügen ein Gesamtbild der Verhältnisse in dem holländischen Teile des malavischen Archipels zu entrollen. Den darauf folgenden Einzelberichten bleibt alles Detail überlassen.

Die Philippinen, oon mir nicht besucht, sind nicht erwähnt, Neu­guinea und der Bismarck-Archipel noch so unvollkommen erforscht, daß es mir zweckmäßiger erscheint, das Wenige über sie bekannte in den be­treffenden Kapiteln des Buches aufzuführen.

Ein Blick auf die Karte lehrt uns die Jnselschar des malavischen Archipels in eine Anzahl Gruppen einteilen. Von West nach Ost folgen auf Sumatra die kleine Bcmkagruppe und der Riouw - Lingga - Archipel, Java, Borneo, die kleinen Sunda-Jnseln und Celebes. Eine Unmenge kleiner Inseln umgeben kranzartig die größeren und werden geographisch zu ihnen gerechnet. Östlich von Celebes treffen wir die Gruppe der Molukken, mit den Hauptiuseln Halmaheira (Dschilolo) und Ceram, und nördlich die Philippinen. An diesen eigentlichen malavischen Archipel schließt sich im Osten die größte Insel der Welt, Neuguinea. Von hier leiten der Bismarck-Archipel, dessen Hauptglieder Neupommern und Neu­mecklenburg sind, und die Salomons-Jnseln über in das Gebiet des pacisischen Oceans.

Die nähere Untersuchung zeigt, daß Sumatra, Borneo, und Java

mit Bali, unter sich und vom asiatischen Festlande durch flaches, nicht

unter 100 Faden tiefes Meer getrennt sind, daß sie also zweifellos auf

dem Festlandssockel Asiens sich erheben, und vielleicht vor nicht allzu

langer Zeit durch Landbrücken mit dem Kontinent verbunden waren.

Von ihnen sind die östlichen Teile des Archipels durch tiefes Meer ge­Pflug er, Smaragdinseln der Südsee. 1