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Fischreichtum. — Fangart.
VI. Kapitel.
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Der Fischreichtum ist an der afrikanischen Küste im indischen Ozean, in den Binnenseen und in den ständig fließenden Gewässern von genügender Tiese, groß. In den weniger tiesen Gewässern, selbst in solchen, welche
Auf Fischfang im Auslegerboot.
bei vorgeschrittener Trockenzeit nur noch als Schlammtümpel zu bezeichnen sind, kommt häufig eine Welsart vor, welche von den Eingeborenen getrocknet und durch Träger über weite Strecken in den Handel gebracht wird. Der Fang der Fische geschieht weniger mit Angel und Haken als mit geschickt geflochtenem oder geknüpftem Netz und Reuse. Die Netzindustrie ist überall bekannt und steht in hoher Blüte. An der Küste sind oft große Strecken im Meere mit Ruten eingezäunt. In diese Einzäunungen geraten die Fische bei Flut hinein und werden bei Ebbe eine leichte Beute der Fischer. Erstaunlich ist die Geschicklichkeit, mit welcher Fischer von ihren primitiven kleinen Auslegerbooten lMnbäumen) aus an der Küste den Fischsang mit dem Netz betreiben. Nicht selten glückt der Fang des