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die zukünftige Entwicklung im Sinne des Staatseigentums beeinflußt werden.
Daß die erwähnte Forderung Mills nicht verwirklicht wurde, scheint nicht darauf zurückzuführen zu sein, daß die progressiven Führer Neuseelands weniger radikal gewesen wären wie er. Drummond 1 ) berichtet, daß Mc Kenzie 1891 die Absicht gehabt habe, ganz im Sinne Mills in Zukunft den Verkauf von Kronland vollständig zu verhindern. Indessen kam dieser Gedanke, auch in seiner ersten Landbill, nicht zum Ausdruck, denn er hätte die öffentliche Meinung gegen sich gehabt. Mc Kenzie gab deshalb nach. An Stelle der späteren Erbpacht war in der Landbill eine perpetual lease vorgesehen, und zwar für 50 Jahre mit Neueinschätzungen nach dieser Periode 2 ). Der Entwurf wurde nicht Gesetz; die zweite Bill von 1892 war gleichlautend, und erst in zweiter Lesung strich Mc Kenzie, infolge der starken Angriffe gegen die Staatspacht, die perpetual lease und ersetzte sie durch die Erbpacht, um sie dem Eigentum möglichst ähnlich zu machen. Wie das Ziel jedes Bauern das Eigentum des von ihm bebauten Landes ist, so glaubte Mc Kenzie nachgeben zu sollen, indem er bei der Erbpacht eigentlich nur gefühlsmäßig die Pacht erkennen ließ. ,,Das dauernde Interesse am Boden", das Art. 6 des Programms der Land Tenure Reform Association für den Bauern gesichert wissen wollte, schien so gewährleistet. Daß die Erbpacht, die erst das Landgesetz von 1907 abschaffte, infolge des Fehlens der Neueinschätzungen ein Mißgriff war, wird jetzt allgemein zugegeben. Dem Staate sind auf diese Weise Millionen verloren gegangen 3 ).
4. Die Grundsteuer (Land-tax).
Das erste Grundsteuergesetz wurde 1892 erlassen. Seine Grundsätze sind dieselben wie bei dem entsprechenden Gesetze des Jahres 1878. Das Objekt der Besteuerung ist der Bodenwert nach Abzug des Wertes aller Verbesserungen. Nur Grundstücke, die im Privateigentum stehen, werden besteuert. Alles Land, das die Staatspächter oder die
*) Drummond, Seddon, S. 298. Diese Angaben konnte ich nicht nachprüfen; glaubhaft sind sie wohl, da Mc Kenzie fast in jeder seiner Reden einen Angriff gegen das Grundeigentum richtete; immer wieder redete er von der „cruelty of freehold". Vgl. die Hansards von Neuseeland.
2 ) Dies hätte den Gedanken Mills entsprochen, der immer lange Pachtzeit forderte, da bei kurzer Pachtzeit die Kultivierung des Bodens leide. So bemerkt er, Dissertations IV, S.291, daß die kurzfristigen Pächter (tenants at will) zur Bodenkultivierung nicht viel beitrügen.
') Vgl. Schachner, Australien, S. 262.
Probleme der Weltwirtschaft. 26. 4