Eine gefährliche Patrouille.
Am andern Morgen '.ourZc unser deutsches Ko!»i»a»do geteilt, ^^ahrcud die Hülste unter Hauptmann Lorenz mit General Telarcy wcitermarschierte, Ivurdcn die anderen 40 Mann in Patrouillen zn 10 Mann aufgelöst, die anftlärend in der Richtn»/; Bloenifontcin vorgehen sollten. Und so ritt ich denn bei Sonnenaufgang mit den Kameraden meines Beritts nntcr Führung des Leuumuts i^üuther in den schönen Morgen hinein.
Im Lause des Tages hatten wir .zweimal in der Ferne feindliche U'avalleriepatrouüieu bemerkt, eiumal auch Husareu nntcr Feuer genommen, größere Truppeubeweguugen hatten wir aber nicht gesehen.
Am Nachmittag hatten wir uns geteilt, da wir nahe am Feind waren und unbemerkt Eiublirk in die feindliche Vorpostcn- aufstelluug bekommen wollten, nachdem wir vorher einen Pnnkt verabredet hatten, wo wir uns am Abeud vereinigen sollten, mn zusammen znm Gros zurückzureiten.
Ich war mit dem französischen Nvßarzt links abgeritten, wir hallen bei dem Umgehen eines langen Drahtzauues die Richtung verloren und fanden, als der ?tbend mit der in Äfrita fo schnell einbrechenden TnnkcHcit nns überraschte, unsere Kameraden nicht wieder.
Wenn anch der Gedanke, hier in »»mittelbarer Nähe der englischen Porposten zwei Mann hoch übernachten zn mnssen,