Gefecht am Dornspruit.
Wie waren wohl eine Woche von Brandfort südlich hin- und hermarschiert und noch immer hatten wir mit dem Feinde keine Fühlung bekommen. In den letzteiz Tagen waren wir ans das Aenßerste angestrengt worden.
Während wir fast den ganzen Tag im Sattel zubrachten, lagen wir nachts frierend und hungernd zwischen den Felsen eines „Kopje" und beherzigten die früher gelernte Instruktion.
„Feldwachen haben unausgesetzt nach dem Feinde zu spähen, in der Nacht enuh zu hören," bis uns vor Spähen nnd Hören Hören und Sehen verging.
Ende April sollten wir endlich „Tommy Atkins" näher zu seheu bekommen.
Wir lagen des Mittags in einem wunderschönen Kaktuskraal, hatten etwas abgekocht und lagen uuu im Schatten der hohen, herrlich blühenden Kakteen und hörten der starkorastischen Schilderung unseres Kameraden Rudert zn, der erzählte, wie er einmal bei Spaudau beim Kauf eines Ochseu einen Bauern betrogen hatte.
Der frühere Berliner Fleischergeselle hatte sich bei der Erzählung seiner Thaten ganz warm geredet nnd schwor, eine Lage Weiße mit Himbeer zu geben, wenn es nicht wahr wäre. Während wir uus im Geist iu eiueu schattigen Berliner Biergarten versetzen uud uns dem oben heranfbeschworenen Genusse hingebe», tönt Plötzlich starker Tonner an unser )Ihr,