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Die Nakanaisprache.
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Deutsch,
gut
schlecht
groß
leben
sterben
sitzen
schlafen
gehen
Sulka.
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5. Die Nakanaisprache.
Das Nakanaivolk scheint weder mit den Bewohnern des Nord- mndes der Gazellehalbinsel, noch nnt denen des Innern, den Baining, nahe verwandt zu sein, vielmehr weist fast alles, der Körperbau, Sitten und Gewohnheiten, das Zusammenleben in Dörfern und anderes auf eine Zusammengehörigkeit mit den Papua von Neuguinea hin. Auch ein Vergleich zwischen den Sprachen der Nakanai und der Nord-Gazelle- bewohner zeigt diese Verschiedenheit. Wie weit die Verwandtschaft nnt den Papuasprachen reicht, kann ich nicht beurteilen; von der Sprache der Nord-Gazellehalbinsel ist sie wesentlich abweichend.
Auffallend ist an der Nakanaisprache zunächst die starke Betonung und .Hervorhebung gewisser Silben, die bei der gefälligen Form der meisten Wörter zum Wohlklange beiträgt, wenn sie nicht allzu lang gezogen werden, wie es zuweilen geschieht. Bei Wörtern, wie socZsni (man Pflanzt es); rin^e usinäni (bis dahin); narunÄ tasamöni (einziger Sohn); sonÄnäo (herum); wuluvsrii (hübsch); pcäilinÄ (krank); nosisna, (verbieten); wusinüte (lege es dahin); sunlkno (knien); sinspe (Besen) und anderen glaubt man beinahe eine von den wohlklingenden romanischen Sprachen zu hören. Andererseits möchte man bei Zusammenstellungen von Vokalen, wie sa'o, Krug; so'öli, begraben; sü'e, klettern; o, Anfang, Arsprung; n'una, sein Finger; vi'i, Fett; du'u, rufen; A'äsu, passen; no'ose, neidisch, p^ü-Iis, Dieb, stehlen und anderen, Verwandtschaft mit der samoanischen Sprache annehmen. Dazu kommt noch die Scheu vor dem r, ja das fast gänzliche Fehlen desselben, wie im