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Dreißig Jahre in der Südsee : Land und Leute, Sitten und Gebräuche im Bismarckarchipel und auf den deutschen Salomoinseln / von R. Parkinson. Hrsg. von B. Ankermann
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Die Sprache der Baining.

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Gazellehalbinsel, ciave?

6ari.

Die Konjunktionen ma, dulu^, KaäuK, da, entsprechen den Wörtern auf der Gazellehalbinsel: ma, und; dula, auch; Kar-, damit nicht; da, als, wenn. entspricht wahrscheinlich der Endsilbe Ka, nur. Dagegen Kulna, weil, ist verschieden von tac^o auf der Gazellehalbinsel.

Da Interjektionen oft schon von Ortschaft zu Ortschaft variieren, so sind deren Abweichungen von denen auf der Gazellehalbinsel, wie -w! statt aipua, a peu! statt ra diavi! und andere voll geringerer Bedeutung für den Vergleich der beiden Dialekte.

Jedenfalls hat diese kurze Gegenüberstellung gezeigt, daß trotz der großen Ähnlichkeit beider und der daraus sich ergebenden ursprünglichen Verwandtschaft doch grundverschiedene Elemente in der Neulauenburg- spräche vorhanden sind, deren Arsprung zu finden, immerhin eine interessante Aufgabe für weitere Sprachforschung sein wird.

3. Die Bainingsprache.

Wie der Baining von seinen Nachbarstämmen in Physiognomie, in Sitten und Gebräuchen verschieden ist, so unterscheidet er sich auch iu der Sprache. Sie weicht in vielen Stücken von der großen melanesischen Sprachfamilie ab.

Als allgemeines Merkmal der melanesischen Sprachen gilt das Vor- Handensein eines Trials; die Bainingsprache ermangelt desselben. Sie hat bloß drei Numeri: Singular, Dual und Plural. Die Ausbildung des Pronomens, die in den meisten melanesischen Sprachen so peinlich exakt, ist hier wenig vorgeschritten. Es gibt keine inklusive und exklusive Form, ferner fehlt ein eigenes Possessivpronomen bei Wörtern, die Ver­wandtschaftsverhältnisse oder Körperteile bezeichnen. Die Bainingsprache kennt keinen Unterschied im Possessivpronomen und hängt es auch dem Substantiv nicht an, sondern setzt es stets vor dasselbe.

Neulauenburg lelavai

leloa lerikumi ^ lenliuma ^ so lenma I

warum? wie?