Print 
Dreißig Jahre in der Südsee : Land und Leute, Sitten und Gebräuche im Bismarckarchipel und auf den deutschen Salomoinseln / von R. Parkinson. Hrsg. von B. Ankermann
Place and Date of Creation
Page
724
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 

72»

Nie >LM«M" S>tV iMZMÄ« lAkMÄxMiimßÄ.

MllKWDt «Mwm M- WMx Mbeiitem ergamMl mwd wMWUftiKMWeM die KiichMT MsMMjichMMI des MiffilMmres RickMd. ZM Jahre UMZ AlMmw H.MM Nie MMMpierte AmsHabe eimer Gra«WMA her Baimimg- Hmoche «VW PMW^ M. Rascher, wodurch eim weiterer weiittwRer Beitrag M dem EMdiiM» der SM'achem des Ärchipels geliefert »mrde. Eime Mab^ffLsM ÄmsIabe dieser we-tVoRem Arbeit folgte im Jahre I NW im dsmMÄlMiMSew des Semmmars für Orientalische Sprach« W BerLm", JachrHMG M«M«g I.

Me mMUolgemde» AwfMlmungen ««rdaaLe ich der Güte der Kerrem PMzxK B- Bley «md M. Rascher, welche, trotz der auf ihnen ruhendem groKem MHeWW, mit liebMsWürdiger BereiMilligkeit meiimem Wunsche WAchLMMM, die ReMate ihrer bisherigen Forschungen im kurzer Zu- faVmreWfaMWg M bearbeiten. Dem Leser wird dadurch in» abgerundeter Im« eine Darstellung der Sprachen auf der Gazellehalbinsel geboten, mm« sich Studie« über die im Südeu sich anschließenden Sprache» der Süll», der Ratana» und der im Norden sich abzweigenden Sprache her Nenlauembmrg-Gruppe reihen.

Obgleich durch diese Studien das Dunkel, welches bisher über den SprachemmchaMnHeu des Bismarckarchipels ruhte, sich zu lüften anfängt, so bleibt im dieser Richtung noch unendlich viel zu erforschen und auf- Wzeichnen übrig, aber der rege Eifer, der von feiten der Missionen diesem Gegenstand gewidmet wird, bürgt uns dafür, daß dieser Teil der Forschung nicht vernachlässigt werden wird.

l. Die Sprache derKLstenbewohner der nördlichen Gazellehalbinsel.

Fast an der ganzen Nordseite der Gazellehalbinsel. von Kap Birara bis Massawa und der Insel MaMonSpuka einschließlich, herrscht unter den Eingeborenen der Küste eine einheitliche Sprache. Obschon diese Küstenbewohner zweifellos gemeinsamen Ursprunges sind und nach heute allgemein feststehender Ansicht als Räuberstämme von dem Südendc Neumecklenburgs zur Nordküste der Gazellehalbinsel herübergekommen find, um die ursprünglichen Bewohner, die Butam, Taulil und Baining, ins Innere zurückzudrängen oder die von diesen wegen vulkanischer Erup­tionen verlassenen Küstenstriche zu besetzen, fühlen sie doch untereinander wenig Zusammengehörigkeit. Vielmehr herrschten von jeher Feindselig