DRITTES KAPITEL.
DER AUFBRUCH. — VOX MOMBA8 NACH TEITA.
Xaeh eiiimonatlichem Aufenthalt in Sansibar, welcher durch die Gastfreundschaft von Sir John Kirk sich höchst angenehm für mich gestaltet hatte, waren alle meüie Vorbereitungen für die Reise nach dem Kilima-Xdjaro beendet Ich hatte mehr als 30 Träger angeworben, deren Mehrzahl schon unter Stanley am Kongo gedient hatte; sie wurden in einer arabischen Dan nach Monibas voraufgeschickt, während ich selbst in Begleitung meines persönlichen Dieners, eines Tamil-Jungen von Ceylon, in dem nach Norden steuernden Postdampfer nachfolgen wollte. An einem dimkein Abend nach einer ganz besonders angenehmen Mittagspartie nahm ich mit schmerzlichem Bedauern von Sir John Kirk Abschied und setzte mich in ein kleines Ruderboot, welches mich nach dem Dampfer bringen sollte, fühlte mich aber so niedergeschlagen, dass ich bei kühlenn Blute recht wohl hätte merken können, dass Sansibar im Begriff stand, mein afrikanisches Capua zu werden. Aus eigener Erfahrung konnte ich es mir jetzt klar machen, wie die frühem Entdecker durch das üppige und leichte Leben in Sansibar entnervt und unfähig gemacht wurden für das nachfolgende rauhe Leben in der Wildniss. Glücklicherweise war der Dampfer, auf welchem ich die Fahrt nach Mombas machen sollte, dasselbe Fahrzeug, welches mich vou Aden nach hier gebracht hatte, sodass ich mich noch einmal unter Bekannten wiederfand. Die Xacht, nachdem ich Sir John Kirk's Wohnung verlassen hatte, war eistickend schwül, und der Dampfer voll von Passagieren — darum schauderte mir vor