legeuheit gewesen sei, bis sein Vertreter die Behaudlllng geändert habe- die Neger bätten es nicht vertragen können, ivenn mit 5elllisten »ach ihnen ge worfen wnrde. .
Am I I. Oktober führte uns der Erlrazilg m gleich angenehiner Art nach ^ar- es-Salacun znrnek. 7er deutsche Kllib gab am selben Abend Ternburg zu Ehren ein Fest ^ch alanbe sicher, das; der Slaal->ielrelär ebenso sroh >var, nne ivir anderen, als hiermit der offizielle Schluß der Asrikareise berbeigelonnnen n'ar^ ^>r ivaren alle lvirklich müde. Hiermit soll aber nicht gesagt sein, daß das Klubscst kein Interesse geboten hätte. Im Gegenteil, es war eine irenUch gelungene Feier. Tie Eiinvohuer Tar es 2alaain-> der verschied^ii'U'n ^rui-.'-üandv i^ul^ii sich n> d.n ua'Nichcn ^iaunuii des hnbscheii Klubhauses am strande oersammell, um dem 2laalsielrelar gennssermasien sür seinell Besuch in der Kolonie zn daiikcil. Balldirektor Brandes hielt die Bc- arnmmasrede, ans die Staatssekretär Ternburg mit einem Kaiierboch ernnderle.
Eine reizende Unterbrechung bildete das Erscheinen der Schule. Neger , ^ndel und Araberkiuder sührleu iil ihren Festgcwändcru einen Lampionreigen alif, ivobei sie mit hellen Stimmeil nach der frischen Melodie des „Veit von Staffelstein" ein Suahelilied sangeil.
Der Tampfer „Prinzregenl" tras am Oktober in Tar-cs Salaam ein und noch am gleichen Tage ging die Teruburgerpedition an Bord. Am 13. Oktober, bei Tagesanbruch, lichtete nmer Tampfer die Anker, nnd iniler dem donnernden Salnl der Strandbalterie trat Staatssekretär Ternbnrg die Heimfahrt all. nach Vollendung einer zehnwöchigen Erpedition, die reich an Strapazen und Gefahren, aber auch au Lehren uud Ergebnissen war, die, wie wir zuversichtlich hoffe". Teutsch ^stafrika uud der deutschen Volkswirtschaft zn gute kommen werden.
XXII.
Über einige Ergebnisse der Ternlnirg Neue.
Tie Eingeborcnenbehandlung und die Arbeitsbeschaffung für die Plantagen. — Die Erschließung des Landes durch Eiseubahuen. — Die ^ndersrage. — Tie verschiedenen
Kulturen im Plantagenbetrieb.
1. Tie Eiugeboreueubehaudluug und die Arbeitsbeschaffung sür die Plantagen.
Auf der Fahrt durch Britisch-^stasrila uud Ugauda nahm Ternburg Gelegenheit, sich eingehend über das System der englischen Eingeborenenbehalldliing dnrch Besprechung mit dem Gouverneur Hayes Sadler und anderen höheren englischen Kolonialbeamten zu unterrichten und die Gründe kennen zn lernen, welche sür die englische Eingeborenenpolitik maßgebend sind.
In der eingeborenen Bevölkerung sieht der Engländer den größteil Reichtum des Laudes. Deshalb ist er bestrebt, die Neger vor Auslvanderlliigsgelüsteil zu bewahren und womöglich noch Zuzug aus den Nachbarkolonien zu erhallen'. Sein Ziel erreicht er durch gute Behaudlung. Wir behandeln unsere Eingeborenen besser als der Kongo staat, daher haben wir ständige Einwanderung voll dort. Die Engländer wiederum behaudeln ihre Neger besser als wir iu rlstasrika, uud deshalb haben sie fortwährend Zuzug aus den Ländern im Osten unseres Schutzgebietes.
In Tabora mußten wir erfahren, daß gewissenlose Arbeiteramverber, nm Arbeiter für die Plantagen in Usambara zu erlaugen und ihre Provision zn verdienen, ganze Dörfer niedergebrannt und die Männer gefesselt znr Küste gebracht haben. Tie Folge war die Auswanderung von Tausenden nach britischem Gebiet. „Was kost' die kleine ^chs^" mit einer Handbewegung, welche das Vorhallen einer Pistole markiert, ist eine