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Deutsch Ostafrika : das Land und seine Bewohner ; seine politische und wirtschaftliche Entwicklung / Paul Reichard
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Sana Heri und öuschms Ende.

^adani bildet nächst Bagamojo den wichtigsten Endpunkt der von Mpapua sich nordwärts abzweigenden Karawanenstraße, welche nach dem Meere führt. Es ist eigentlich kaum zu erklären, wie gerade dieser Ort zu solcher Bedeutung kommen konnte, denn nach keiner Richtung hin ist er dazu geeignet. Der Strand zieht sich ganz gerade von Norden nach Süden und ist nach keiner Seite gegen die Brandung die Dünung und den Wind geschützt, selbst ganz flachgehende Dau müssen 1^/2 ^ vom Strand abbleiben, und Dampfer können sich nur bis auf eine halbe deutsche Meile nähern. Ebenso ungünstig liegen die Verhältnisse am Land. In reizloser, öder, trockener Gegend liegt der Ort am Strand, selbst den allen andern Ortschaften am Meere nicht fehlenden ausgedehnten Kokospalmenwald würde man hier ver­gebens suchen. Nur einige wenige Steinhäuser, die Wohnungen be­sitzender Inder, eine Moschee, in Ostafrika Msikiti genannt, erhebt sich aus dem Gewirr der unscheinbaren Negerhütten, welche von nur wenigen Kokospalmen beschattet sind.

Der Boden ist schlammig, Mangrovegebüsch wächst an einem im Norden sich ausdehnenden Creek und gestattet von dort her keine An­näherung. Eine aus Baumstämmen hergestellte Boma schützt gegen Angriffe, und meerwärts sehen wir hohe Dünen.

Landeinwärts breitet sich zehn Meilen nach Westen eine^ trost­lose Ebene aus, nur von Gras, Krüppelholz und Zwergpalmen be­standen.

Die Einwohner, die Waseguha haben einen etwas kriegerischeren Charakter wie andre Stämme. Sie lieben es sich noch mit Fell-