Die Politik des Deutschen Reiches und die Agrarier.
(Abgedr, mis der „Deutschen Revue" vom Juli 1899.)
Die Beziehungen zwischen dein Teutschen Reich nnd den Vereinigten Staaten haben sich ini ^anse der letzten Äionate in ersretilicher Weise gebessert, und wenn es sich dabei auch mehr um die allgemeinen Beziehungen zwischen Presse uud Presse und öffentlicher Meiunng nnd (Gefühl ans beiden leiten des Leeans gehandelt hat, der amtliche Verkehr zwischen beiden Regierungen ist stets ein korrekter nnd frenndlicher gewesen, so kamt doch der erfolgte Umschwung nicht wartn genug begrüßt werden. Es hieße den Einslnß, deu der Kaiser auf die äußere Politik des Reiches ausübt, zti gering veratischlageti, wenn nicht ihm in erster Vinie das Verdienst dieser Aenderung zugeschrieben würde, aber mich der Autheil des verautwortlicheu Leiters des Auswärtigen Amts an der Wendnng zum Besseret! ist keiu geringer. Die inneren Zustände iu den Vereinigtet« Staaten, der Streit zwischen den politischeu Parteieu, der Einslnß, den die Salons iu Washiugtou, der Kongreß, die öffentliche Meinung und die Presse dort auf- einander ausüben, und die Verhetzungen der gelben — Jingo ttnd Jmperialistischeu — Veröffeutlichuugeti, die seit dem Begiuu der amerikauisch-spattischeit Schtvierigkeiteu bemüht gewesen waren, die Vereinigten Staaten nnd Deutschland zu Gunsten gewisser englischen Aspiratioueu uuter einander zu verhetzen, waren Elemente, die eiue gauz besouders leichte uud geschickte Haud tioth-