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Die Karawaueuleute kamen, der eine nach dem anderen, langsam angezottelt. Auch die Dienerschaft traf nach und nach ein. Nnr Ali, die Perle, blieb aus. Znm Schluß fand sich auch der Pischi, der Koch, ein. — Er teilte mit, daß Ali sich noch zu seiner Liebsten begeben habe, nm ihr Adieu zu sagen. „I^aKini ^tklcusa lmäo Kictogo." — Jedoch wird er über ein kleines komineu, tröstete er. — Jetzt verlor Fritz Nenmeister die Geduld. Er verabschiedete sich vou deu Pastor^leutcu, uahm den Pischi, der Alis Aufenthaltsort wußte, auf seinen Wagen, und fnhr zur Stadt, um nach dem Verbleib des lässigen Boys zn recherchieren. Der Bursche wurde auch mitsamt der schwarzen Tasche richtig gefunden uud uach einer derben Vermahnnng seimis des Bezirksamtmanns unter Obhut eines Polizisten nach .Nidete geschickt. Wie ein letzter schriftlicher Gruß dem Bezirks- amtmauu anzeigte, war denn auch die schwarze Tasche uebst Inhalt endlich in die Hände des Besitzers übergegangen.
Hinzuzufügen ist noch, daß nach vielen Fährnissen und Weiterungen die Karawane glücklich an ihrem Bestimmungsorte angelaugt ist.
Ein Duschgtfecht.
„Oirjim Iw, cl^im ^1Ia,ii ^llalr Iw, 6a,im ^lla.li" sangen die Sndanesen, als wir am Morgen des 12. März 1893 von der Missionsstation Mandera in Useguha abrückten, um den rebellischen Häuptling Maruguru, eiueu fanatischen Anhänger Bana Heris, zur Unterwerfung zn bringen.
Marngurn hatte verschiedentlich Karawanen überfallen, sich allerlei Bedrückuugeu und Räubereien zn Schulden kommen lassen uud eiuen Teil meines Bezirks, das südliche Useguha, bedroht und geäugstigt. Auf die Klagen der katholischen Mission