Vorwort.
Jxnapp und anspruchslos wie die nachstehenden Schilderungen dem Leser geboten werden, sind sie doch nicht ohne erhebliche Mühe zu dem gestaltet worden, was sie sind. Den überwältigend reichen und vielfach zerstreuten Stoff zn sammeln und zu sichten, erforderte keinen geringen Aufwand von Zeit und Arbeit. Doch hat sich der Verfasser einer solchen Aufgabe mit vieler Liebe gewidmet. Galt es doch, dem Leben und Wirken unseres Volkes in seinen vielfachen Verästelungen bis in die entlegensten und fernsten Teile unserer Erde nachzuforschen und wurde diese Arbeit doch immer und immer wieder durch die Erfahrung belohnt, dass deutsche Tüchtigkeit überall den Sieg selbst über die widrigsten Verhältnisse zu erringen vermag! Und wenn der Verfasser da, wo seine eigenen Erfahrungen nicht ausreichten, sich so bewährten Führern anvertrauen konnte, wie es Kapp, Körner, Hesse-Wartegg. Bodenstedt für Kordamerika, Wappaus, Tschudi, Sellin, Lange, Zöller für Südamerika, Matthäi, Kohl, Buddeus, Eckardt, Haxthausen für Russland. Schwicker, Teutsch, Keleti und Hunfalvi für Ungarn und Siebenbürgen sind, so glaubt er hoffen zu dürfen, dass seine Darstellungen der Treue nicht entbehren werden. So mögen denn diese Zeilen ihr Teil dazu beitragen, die Kenntniss der deutschen Arbeit ausserhalb des deutschen Heimatlandes in weitere Kreise zu tragen und damit eine neue Stütze und ein neuer Trieb werden für unser sich Gott sei Dank immer kräftiger regen des Nationalbewusstsein!
Wiesbaden, im September 1883.
Der Verfasser.