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Dieser Bau wird eine Flut von Menschen nach Swakopmund führen, der Häuserkomplex wird sich verdoppeln, Geld- und Warenumsatz werden sich verzehnfachen, Handel und Verkehr, Kaufmauns-, Handwerker- und Farmerftand in nie geahnter Weise aufblühen.
Gesunden, unternehmungslustigen und fleißigen Handwerkern und Arbeitern mit kleinem Kapital knun unr geraten werden, ihren Wirkungskreis nach Swakopmund zu verlegen, sie werden es nicht zn bereuen haben.
Mut und Fleiß, deutsche Kraft und Trene werden, wie schon immer in der Welt, auch hier zum Ziele gelangen. Langsam, aber sicher!
M. Pfannschmidt, Königl. Bekleidungsamts-Assistent, ehem. in der Kaiserl. Schutztruppc f. D.-Südwestafrika.
Wie sich unsere Offiziere sehnten und drängten, an den Feind zu kommen,
dafür spricht folgende miterlebte Episode:
Leutnant d. N. Dauben von der 1. Feld- battcrie des Hauptmanns von Oertzen wurde beim Vormarsche von Karupuka gegen den Water- bcrg typhuskrank, und da sein Zustand bereits besorgniserregend war, sollte er in das Feldlazarett Otjosongombe zurückgeschickt werden. Unterwegs hört er dnrch einen Zufall, daß seine Abteilung am Abend aufbrechen will, um bei Otjatjin- genge gemeldete Hereros zurückzuwerfen. Leutnant Dauben verläßt seinen Krankenwagen, meldet sich bei dem den Wagenzug führenden Offizier — trotz dessen energischen Widerspruches — gesund und kommt am Abend zur Abteilung von Estorff zn aller Verwunderung hoch zu Pferde zurück. Leutnant Dauben ist wenige Tage später im Lazarett zu Grootfontein (Nord) am Thphus gestorben.
gez. Muther, Oberleutnants im Jnfanterie-Regt. Nr. 76.
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Aus dem Versolgungsstreisznge des Hauptmanns Klein.
Nach der Vertreibung des Feindes von der Wasserstelle Orlogsende beschloß Hauptmann Klein, mit nur 25 Mann die Verfolgung aufzunehmen, da die Wasserversorgung für eine größere Truppe eine Unmöglichkeit gewesen wäre. Zuerst zogen Nur in östlicher
') Oberleutnant Mnthcr war damals Adjutant des Majors von Estorff.