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Deutsche Reiter in Südwest : Selbsterlebnisse aus den Kämpfen in Deutsch-Südwestafrika / nach persönlichen Berichten bearb. von Friedrich von Dincklage-Campe. Mit zahlr. Portr. und Ill. nach Orig.-Photogr. und Zeichn. von C. Becker ...
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......rasch brachte ich »icinen Sattel und svnftiae Sache» in Sicherheit."

wir am Ufer wälzten uns vor Lachen über das drollige Bild, so lange, bis die Sache kritischer wurde nud Skrandis schon ein Paarmal unter Wasser kam. Dann schwamm der Gefreite Maschke hin und half Skrandis ans Ufer. Houilliez hatte einen Fuß zwischen Pferd und Felsen eingeklemmt uud mußte aushalten, bis wir hinkamen und ihm aus seiner zweifelhaft angenehmen Lage heraushalfen. Als wir alle, teils leichter, teils schwererhinein­gefallen", am andern Ufer waren, ging's gleich ans Trocknen. Alles wurde ausgezogen, und nur der Mantel, der, weil er fest gerollt, nicht ganz durchnäßt war, angezogen. Barfuß, im Mcmtel, wurde daun am Ufer auf uud ab Promeniert. Wenn es auch manchmal ans der zehntägigen Patrouille an Strapazen nicht gefehlt hat, so wird doch jeder, der sie mitgemacht, mit Vergnügeil daran denken; dennschön war's doch", besonders der Übergang über den Kuiseb am 12. November 1905.

P. Bergmeier,

früher Gefreiter-Hornist bei der 4. Etappenkompagnie der Kaiser!. Schutztruppe f. D.-Südwestafrika,

z. Zt. Manching (Oberbayern).

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Der brave Obotrite.

Aus dem Gefecht von Owiumbo, 13. April 1904.

Am 12. April marschierte die Hauptabteilung von Otjosasu ab. Die 2. und 5. Feld­kompagnie, die Bastardabteilung und eine Abteilung Maschinengewehre waren unter Hnupt- mann Puder iu der Avantgarde. Daun kamen unsere drei Feldkompagnien (6., 1. und 4.) und eine halbe Marine-Jnfanterie-Kompagnie. Die Witboois dienten zur Flankendeckung; wir hatten drei Feldbatterieu mit. Der Weg führte fast immer zwischen dichtem Dornengcbüsch,