wenn sie uns einen verschaffen. Aber ihre übereinstimmende Antwort lautet: „Das ist unmöglich, wenn einer stirbt, so tragen seine Stammesgenossen den Toten auf den höchsten Gipfel des Jandjom und werfen ihn von dort in eine tiefe, unzugängliche Schlucht." — Franz ist oben gewesen auf diesem Gipfel und hat gesehen, daß es keinen Weg in den Spalt zwischen zwei Felstürmen gibt.
Djinga, den IZ.Dezember Der letzte Abend östlich des Mbam. Es ist schon ganz dunkel, aber Franz ist noch nicht zurück vom Fluß, bis zu dem er heute Nachmittag topographieren wollte, damit wir morgen früh rasch vorwärts kommen. Drüben hört die Arbeit auf, weil wir sonst Bamum und die Küste nicht früh genug erreichen. Dann ist es nur noch Marsch, rückwärts, so rasch wie möglich.
Ein sonderbares Gefühl, daß die Arbeit im Land hier nun wirklich zu Ende ist; nur zu Ende, ich wage nicht, sie abgeschlossen zu nennen; ich fühle zu fehr noch so manche Unzulänglichkeit, ich weiß so vieles, was noch getan werden könnte, um wirkliche Abgeschlossenheit zu erreichen. Aber eins ist gut: es fehlt uns nichts, was noch unbedingt getan werden müßte; und die Wanderung der letzten Wochen hat dazu erheblich beigetragen. — Nun fängt ein Neues an, ich glaube die fchwierigere, mühevollere Arbeit. Der große Haufen Baumaterial, den wir in ziemlichem Durcheinander zusammengeholt haben, muß gesichtet, geordnet, geprüft und verglichen werden, und dann muß man bauen.
Zehn und einen halben Monat haben wir jetzt in „unserem Land" gearbeitet; und es ist uns so vertraut geworden, so selbstverständlich alles, daß wir uns nur mit