Reißende Flüsse, schlechte Pfade IY?
macht hat, und Joko kommt wieder zu Atem. — Heute ist der Polizeimeister abgereist. Übermorgen marschieren wir; die Hierbleibenden sagen, es würde nun sehr still in Joko. Uns wird die Trennung schwer.
Belang, den ?. November l?I2.
Wir dachten uns den Weg von Jakong über die Ndomme- fläche hinunter in die Ebene, in der der Njua liegt, so einfach. Und nun stellen sich uns Schwierigkeiten entgegen, wie wir sie noch nie erlebt. Eine Viertelstunde hinter Jakong gab es den ersten Aufenthalt: die Pferde konnten nicht durch den Sumpf des aus seinen Ufern getretenen Ekie. Nach Stunden gelang es endlich; und dann kam ein fürchterlicher Weg, fast so arg wie bei der Überquerung der Ndomme von der Wute-Ebcne her. Und zum Tagesschluß haben wir ein Pferd, den jungen Hengst, beim Übergang über den reißenden Kim verloren: Herzschlag. Nicht der Verlust des netten Tieres, der mir natürlich auch sehr nahe geht, schmerzt mich so, als vielmehr die Erschwerung der Marscharbeit, mit der wir jetzt rechnen müssen. Es ist kaum möglich, zusammen zu bleiben, zusammen zu arbeiten; Franz wird vieles allein machen müssen, wobei ich sonst helfen konnte. Und für beide ist die Anstrengung fo viel größer, selbst wenn wir mit dem Reiten abwechseln.
Der pekuniäre Verlust für die Expeditionskasse ist zum Glück nicht schwer zu tragen. Wir können ruhig von jedem Gewinn durch den Verkauf der Pferde absehen, da wir vor zwei Tagen die telegraphische Nachricht vom Gouverneur bekamen, daß die Expedition in Zukunft keine Trägersteucr zu zahlen braucht. Gleichfalls telegraphisch ist der Befehl an die Station Joko gekommen, uns einen ständigen Be-